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Frauenfelder Stadträtin Christa Thorner liebt ihr Leben

Sie würde nur gerne mal mit Spitzenköchin Tanja Grandits tauschen. Einmal im Jahr kocht sie für ihre sechs Geschwister einen aufwendigen Rehrücken und hält sich mit Yoga und Rudern fit.
Christian Ruh
Stadträtin Christa Thorner ist gerne in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Stadträtin Christa Thorner ist gerne in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Warum wollen Sie in Frauenfeld wohnen und nirgendwo anders?

Ich wohne seit 42 Jahren in Herten, wunderschön ländlich und trotzdem in Frauenfeld recht städtisch, ich geniesse, dass beides gegeben ist.

Wohin würden Sie ausserhalb des Thurgaus ziehen?

An einen See, an welchem man rudern kann, das wäre das Wichtigste.

Gibt es einen Lieblingsort für Sie im Thurgau?

Mein Sitzplatz zu Hause mit Blick über den Obstgarten ins Thurtal und die Gegend am Untersee.

Was sollte man im Thurgau im Sommer unbedingt machen?

Wassersport, Schwimmen im See, Weiher oder in der Badi, da haben wir hier in Frauenfeld eine besonders schöne.

Wie bleiben Sie gesund?

Ich bewege mich gerne viel, schon seit der Kindheit, heute rudere ich, mache Yoga, koche und esse gerne.

Haben Sie ein Morgenritual?

Ich mache morgens die Fünf Tibeter und trinke Grüntee. Das weckt auf.

Was ist Ihr aufwendigstes Gericht, das Sie kochen können?

Meine Mutter hat hervorragend gekocht, ich habe vieles von ihr und meiner Schwiegermutter übernommen. Möglichst jedes Jahr koche ich für meine sechs Geschwister einen Rehrücken nach Thorner-Art mit allem, was dazugehört, Eierknöpfli, glasiertes Blaukraut und karamellisierte Äpfel mit Preiselbeeren.

Ihre liebste Glacesorte ist ...

Schokolade mit Stückchen.

Bratwurst mit oder ohne Senf?

Ohne Senf, der gehört zur Cervelat!

Was haben Sie zuletzt in Konstanz eingekauft?

Tango-Tanzschuhe, vor ziemlich genau einem Jahr.

Und was in einem Thurgauer Laden?

Einen Krimi von Martin Walker bei Marianne Sax.

Was hören Sie im Auto?

Kommt auf meine Stimmung an. Manchmal Nachrichten, manchmal Jazz. Am Samstagmorgen SRF 3, da moderiert mein Sohn.

Die beste App auf Ihrem Handy?

Landi.ch mit dem Wetterniederschlagsradar, um festzustellen, ob man rudern kann.

Mit welchem Vornamen würden Sie neu starten wollen?

Christa passt perfekt, auch fürs nächste Leben.

Was ist Ihr gefühltes Alter?

Kommt drauf an. Wenn ich ein Lied der Rolling Stones höre, 17, wenn ich in den Spiegel schaue, 65.

Haben Sie ein Lieblingstier?

Katzen. Ich bewundere ihre geschmeidigen Bewegungen.

Was nehmen Sie immer mit, wenn Sie aus dem Haus gehen?

Eine grosse Tasche, mindestens A4-Format, für Akten, dazu viel anderes Überlebenswichtiges.

Worüber kann man mit Ihnen nicht reden?

Wenn die Gleichwertigkeit von Menschen in Frage gestellt wird.

Lügen Sie manchmal?

Wenn ich etwas sage und mich die Erinnerung nicht täuscht, sage ich die Wahrheit. Ich sage aber nicht immer alles, was ich denke.

Was liegt auf Ihrem Nachttisch?

Der neugekaufte Krimi und «Eine kurze Geschichte der Menschheit» von Yuval Noah Harari.

Mit welchem Menschen würden Sie gerne einen Tag tauschen?

Mit der Spitzenköchin Tanja Grandits. Ich will einmal einen Tag so kochen können wie sie.

Stadträtin Christa Thorner in ihrem Büro in Frauenfeld (Bild: Andrea Stalder)

Stadträtin Christa Thorner in ihrem Büro in Frauenfeld (Bild: Andrea Stalder)

Ihr erster Traumberuf war?

Air-Hostess, weil meine ältere Schwester so in der ganzen Welt rumgekommen ist.

Warum ist es nichts geworden?

Lehrerin war attraktiver, ich wollte ins Seminar, weil man dort auch turnen und singen konnte.

Haben Sie ein Vorbild?

Die ehemalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Ich hab sie einmal persönlich kennen gelernt. Ihr Sachverstand, Durchsetzungsvermögen und ihre Eleganz ist beeindruckend.

Was schätzen Sie an Ihrem Ehemann besonders?

Seinen Humor, seine Verlässlichkeit und natürlich seine Zuneigung.

Mit wem würden Sie gerne eine Flasche Wein trinken?

Mit meinem Vater. Er ist leider vor 21 Jahren verstorben, er fehlt immer noch.

In welchem Job wären Sie eine Fehlbesetzung?

Rechnungsrevisorin. Von morgens bis abends Zahlen interpretieren und kontrollieren – das wäre schrecklich.

Wann haben Sie zuletzt ein Open-Air-Konzert besucht?

Als die Rolling Stones in Frauenfeld waren.

Wie lautet der Filmtitel Ihres Lebens?

«I love my life.»

Wer soll Ihre Rolle spielen?

Bette Midler.

Ihre Kinder machen Sie glücklich, wenn ...

... sie selber glücklich sind.

Sie sind kein Vegetarier, weil ...

... ich gerne Fleisch aus guter Haltung esse.

Was finden Sie an sich gut?

Dass ich mich für vieles begeistern kann und mich für Menschen interessiere.

Was würde Ihre Mutter über Sie sagen?

Sie würde Freude daran haben, dass ich meinen eigenen Weg gehe.

Ruhig einschlafen können Sie, wenn ...

... mich keine schwerwiegenden Themen beschäftigen.

Was ist Ihr heimliches Hobby?

Ein spannendes Buch die ganze Nacht lang durchlesen, bis 4 Uhr morgens. Aber auch faulenzen.

Wenn Geld kein Problem wäre, würden Sie sich welches Auto kaufen?

Ich mag mein kleines Auto. Ich will gar kein anderes.

Freunde, die Familie, kennen Sie als ...

Chrigel.

Was soll auf Ihrem Grabstein stehen?

Ich weiss gar nicht, ob ich einen will. Wenn doch, vielleicht «Ce sera, sera».

Zur Person

Christa Thorner ist die Thurgauer Kantonsrätin mit den zweitmeisten Dienstjahren. Sie wurde 1953 in Wigoltingen geboren und hat sechs Geschwister. Vor kurzem hat sie ihren Rücktritt aus dem Grossen Rat bekannt gegeben, sie wolle nun jüngeren Generationen Platz machen.

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