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Stadtpräsidentenwahl Arbon: Dominik Diezi bliebe Synodalpräsident

Der neue Präsident der katholischen Synode behält sein Amt, auch wenn er Arboner Stadtpräsident werden sollte. Die katholische Kirche bedeutet für den CVP-Kantonsrat spirituelle Heimat.
Thomas Wunderlin
Dominik Diezi bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur für das Präsidium der Stadt Arbon. (Bild: Donato Caspari)

Dominik Diezi bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur für das Präsidium der Stadt Arbon. (Bild: Donato Caspari)

Der Arboner Bezirksrichter Dominik Diezi ist vergangene Woche zum Synodalpräsidenten gewählt worden: Er leitet somit die Sitzungen des Parlaments der Thurgauer Katholiken. Der 44-jährige CVP-Kantonsrat aus Stachen kandidiert auch als Stadtpräsident von Arbon. Im Fall seiner Wahl würde er Synodalpräsident bleiben, erklärt Diezi in einem von der Medienstelle der katholischen Kirche veröffentlichten Interview. Das sei eine Ehrensache: «Der entsprechende Aufwand ist bei lediglich zwei Synodensitzungen im Jahr vergleichsweise bescheidenen.» Auch das Grossratsmandat würde er behalten, alle andern Engagements müsste er jedoch beenden.

Kirchlich engagiert

Der verheiratete Vater zweier Kinder ist seit 2010 Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Arbon, seit 2011 deren Präsident. Diezi ist auch Initiator und Präsident der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden im Kanton Thurgau.

Im Kirchenparlament ist er seit 2002 dabei; damals wurde er auch Mitglied der Rechenschaftsberichtskommission (RBK). Dabei handelte es sich laut Diezi «vornehmlich um eine Orthografiekommission und ein Akklamationsgremium». Nachdem er 2006 RBK-Präsident wurde, habe er sich für die Weiterentwicklung der Kommission zu einer Geschäftsprüfungskommission (GPK) eingesetzt, was weitgehend gelungen sei. Entscheidend dafür seien die Einführung des jährlichen Hearings mit dem Kirchenrat und die regelmässigen Besuche bei den Fachstellen gewesen. «Heute ist die GPK kritisches, aber immer auch wohlwollendes Gegenüber des Kirchenrates.»

Wichtige Geschäfte für die Synode

Als Präsident der katholischen Synode möchte Diezi einen Beitrag zu ihrer Aufwertung leisten. «Die Synode ist als Parlament der katholischen Landeskirche deren oberstes Gremium. Das sollte in der Praxis noch vermehrt sichtbar werden.» In der kommenden Legislatur werde die Synode mit der neuen Verfassung und den neuen Gesetzen über die Landeskirche sowie die Kirchgemeinden zentrale Weichenstellungen für die katholische Kirche im Thurgau vornehmen. Sein Engagement in der katholischen Kirche erklärt Diezi damit, dass er ihr persönlich sehr viel verdanke: «Bei all ihren Schwächen war und ist sie mir spirituelle Heimat.»

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