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Stadtparlamentarier bringen Hochschulstandort Frauenfeld wieder aufs politische Parkett

Die beiden Gemeinderäte Heinrich Christ und Stefan Leuthold verlangen vom Stadtrat Antworten zu einem möglichen Hochschulstandort Frauenfeld.
Samuel Koch
Die Stadt Frauenfeld aus der Vogelperspektive, von Westen her. (Bild: Olaf Kühne)

Die Stadt Frauenfeld aus der Vogelperspektive, von Westen her. (Bild: Olaf Kühne)

Das Thema ist noch nicht vom Tisch, wenn es nach Heinrich Christ (CH) und Stefan Leuthold (GLP) geht. Die beiden Stadtparlamentarier haben an der vergangenen Gemeinderatssitzung eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Frauenfeld als Thurgauer Hochschulstandort» eingereicht. Christ und Leuthold geht es dabei nicht nur um die Chance für den Aufbau eines Standorts auf tertiärer Bildungsstufe, sondern auch um daraus entstehendes Potenzial im Bereich Energietechniken, Digitalisierung und Technologien.

Kürzlich ist der Kanton Thurgau der Vereinigung der Ostschweizer Fachhochschulen (OST) beigetreten (unsere Zeitung berichtete). «Damit werden Disziplinen, welche bisher in Buchs, St. Gallen und Rapperswil gelehrt und erforscht werden, auch für den Thurgau nutzbar», legitimieren Christ und Leuthold ihren Vorstoss.

Ansiedlung als Förder von Wirtschaftsentwicklung

Heinrich Christ, Gemeinderat, CH. (Bild: PD)

Heinrich Christ, Gemeinderat, CH. (Bild: PD)

Nach dem Nein der Stimmbevölkerung zum Agro Food Innovation Park (Afip) vor drei Jahren musste sich der Stadtrat bereits im vergangenen Jahr mit der Interpellation «Förderung der höheren Bildung in Frauenfeld» von Heinrich Christ beschäftigen. Darin teilte der Stadtrat die Meinung Christs, «dass die Ansiedlung von Institutionen der höheren Bildung die Entwicklung der Wirtschaft und die Stadt- und Regionalentwicklung fördern kann».

Stefan Leuthold, Gemeinderat, GLP. (Bild: PD)

Stefan Leuthold, Gemeinderat, GLP. (Bild: PD)

Dieses Potenzial unterstreichen nun auch Christ und Leuthold in ihrem Vorstoss und wollen in Erfahrung bringen, welche Schritte seither zu verzeichnen sind und welche Ziele sich der Stadtrat für die kommenden Jahre gesetzt hat.

Gaspedal für Power-to-Gas-Verfahren

Christ und Leuthold knüpfen überdies an eine andere, frühere Interpellation zu «Solarstrom für die Erzeugung von Wasserstoff und Methangas» an. Damals hat der Stadtrat die Absicht geäussert, das Institut für Energietechnik an der Hochschule für Technik Rapperswil für Gespräche einzuladen. Seither habe sich das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren (zur Erzeugung von Wasserstoff aus Strom), das der Stadtrat damals als «noch in der Entwicklungsphase» bezeichnete, laut Christ und Leuthold «signifikant verändert».

Sie wollen darum unter anderem wissen, wie die damaligen Gespräche mit welchen Ergebnissen verlaufen sind.

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