Stadtentwicklung
Stadt Frauenfeld führt CVP und Quartierverein Kurzdorf durchs Entwicklungsgebiet Murgbogen

Zuletzt haben die Mitglieder der Frauenfelder CVP und des Quartiervereins Kurzdorf an Führungen zum Murgbogen-Projekt teilgenommen.

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Mitglieder der CVP auf dem Rundgang, hier im Lindenpark.

Mitglieder der CVP auf dem Rundgang, hier im Lindenpark.

Bild: PD

(red) Ein um Aadorf mit seinen 9000 Einwohnern wachsendes Frauenfeld braucht mehr Grün- und Freiräume. Dessen ist sich auch die Ortspartei der CVP bewusst, die sich vor kurzem von Stadtbaumeister Christof Helbling und Landschaftsarchitekt Matthias Biedermann durchs Stadtentwicklungsgebiet Murgbogen führen liess. Ortsparteipräsident Beda Stähelin freute sich, nach weiteren Lockerungen endlich wieder einmal zu einem physisch stattfindenden Anlass einladen zu dürfen. Knapp 20 Teilnehmende im Alter von 30 bis über 80 Jahren folgten denn auch der Murg vom Bahnhof bis zum Königswuhr, unter ihnen auch CVP-Bezirkspräsident Patrick Siegenthaler.

Das kantonale Raumkonzept setzt Frauenfelds Wachstumsziele. Bis ins Jahr 2040 soll die Stadt um rund 8400 Raumnutzende wachsen – mit Innenverdichtung. Damit steigt in der Bevölkerung das Bedürfnis nach Grün- und Freiräumen, wie der Murg-Auen-Park zeigt. Auch andere Abschnitte entlang der Murg haben Potenzial, wie sich die CVP-Mitglieder überzeugen konnten. Eine optimale Nutzung ist deshalb sinnvoll, weil gegensätzliche Interessen aufeinandertreffen: erlebbarer Erholungsraum; Erschliessung und Erreichbarkeit des Murgraums aus der Stadt; ökologische Aufwertung und Vernetzung der Natur; Erhalt und Verbesserung der Biodiversität; Berücksichtigung des Hochwasserschutzes und eines zweckmässigen Unterhalts. Die verschiedenen Ideen werden durch die Fachjury beurteilt werden und dann gemeinsam mit allen Teilnehmern besprochen, womit für jeden Murgabschnitt in den nächsten Jahrzehnten die Umsetzung folgt, die dann wieder ausgeschrieben werden.

Stadtrat Andreas Elliker erklärt den Mitgliedern des Quartiervereins Kurzdorf das Potenzial des Murgraums.

Stadtrat Andreas Elliker erklärt den Mitgliedern des Quartiervereins Kurzdorf das Potenzial des Murgraums.

Bild: PD

Ebenfalls zu einer Führung versammelten sich am vergangenen Wochenende 49 Personen des Quartiervereins Kurzdorf. Kurzdorf-Bürger und Stadtrat Andreas Elliker hat die Teilnehmenden in die Zukunft der Stadt Frauenfeld mitgenommen, organisiert von den Vorstandsmitgliedern Brigitt Bohner und André Zobrist, die zum ersten Mal wieder zu einem Anlass ohne Schutzmasken einladen konnten. Dank eines Lautsprechersystems mit Mikrofon für Stadtrat Elliker und Kopfhörer für die Teilnehmenden konnten gar die Abstände eingehalten werden.

Begleitet von interessanten Informationen ging es vom Soldatendenkmal durch die Altstadt bis zur Murg bei der Bleiche. Von da spazierte die Gruppe durch die Baliere zurück in den Lindenpark. Dort und vor dem alten Zeughaus liess sich die Gruppe die geplante Entwicklung des Murgbogens mit der Langdorfallee vorstellen. Zurück ging es über die Murgbrücke ins Quartier Kurzdorf, hinein in den Murg-Auen-Park. Fragen beantwortete Stadtrat Elliker unterwegs. Interessante Diskussionen gab es auch zum Thema Wohnraum.