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Stadtentlastung Frauenfeld: Grüne begrüssen die Prüfung der Null-Plus-Variante

Der Stadtrat hat bekannt gegeben, nun auch eine Stadtentlastungsvariante ohne Umfahrungsstrasse und nur mit flankierenden Massnahmen zu prüfen. Für die Grünen ist das ein Schritt in die richtige Richtung.
Stockender Verkehr auf der Rheinstrasse in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Stockender Verkehr auf der Rheinstrasse in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

(red) «Keine Bundesgelder für die Regio Frauenfeld aus dem Aggloprogramm 3», habe man im September lesen können. Dies teilt die Grüne Partei (GP) mit. Wer sich die Mühe nehme und den Prüfbericht des Bundes lese, wundere sich allerdings über «die milden Worte, mit welchen das Scheitern der Regio Frauenfeld verkauft wird». Von allen 36 eingereichten Programmen erhält Frauenfeld die wenigsten Wirkungspunkte. Der Prüfbericht lässt kaum ein gutes Haar am Frauenfelder Programm. Im Zusammenhang mit der Qualität des Verkehrssystems werde explizit bemängelt, dass beim «motorisierten Individualverkehr die Stadtentlastung ein langfristiges Ziel bleibt, jedoch keine kurz- und mittelfristigen, etappierbaren Alternativen aufgezeigt werden».

Regierungsrätin Haag: Tempo 30 auf Kantonsstrassen möglich

Mit der Prüfung der Wirkung allein mit flankierenden Massnahmen werde dies nun endlich nachgeholt. Diese Variante «Null Plus» sieht eine Verkehrsberuhigung, beispielsweise durch Tempo-30-Zonen, und Aufwertung der Innenstadt ohne eine zusätzliche Strasse vor. Und wie Regierungsrätin Carmen Haag erst kürzlich bestätigte, ist es aus Sicht des Kantons durchaus möglich, Tempo 30 auch auf Kantonsstrassen einzuführen. Die Grünen begrüssen daher diese Schritte und möchten den Stadtrat ermuntern, seine Ressourcen weg vom Tunnelbau hin zu mehr Massnahmen für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr zu lenken. So könnten konkrete Schritte für Tempo-30-Zonen auf Kantonsstrassen endlich an die Hand genommen werden.

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