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Stadt Frauenfeld listet alle Grundstückkäufe ab 1995 auf

Der Frauenfelder Stadtrat hat als Antwort auf einen politischen Vorstoss von CH-Gemeinderat Peter Hausammann alle Grundstücke erwähnt, welche die Stadt seit 24 Jahren erworben hat.
Samuel Koch
Die städtische Parzelle an der Sonnenhofstrasse, auf welcher in Zusammenarbeit mit der HGW eine Mehrgenerationensiedlung entstehen soll. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Die städtische Parzelle an der Sonnenhofstrasse, auf welcher in Zusammenarbeit mit der HGW eine Mehrgenerationensiedlung entstehen soll. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Ohne Landkäufe, keine Landverkäufe. Deshalb richtete CH-Gemeinderat Peter Hausammann eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Landkäufe der Stadt» zuhanden des Frauenfelder Stadtrats. Dieser hält mit der jetzigen Beantwortung die Lupe über die Landkäufe der vergangenen 24 Jahre. «Bekanntermassen wird das Bauland knapper und entsprechend teurer», teilt dieser mit. Dadurch würden die Kaufmöglichkeiten von Grundstücken abnehmen. Seitens Stadtrat heisst es:

«Die Stadt hat zwar öfters mitgeboten, wurde aber überboten respektive war nicht bereit, aus ihrer Sicht überhöhte Baulandpreise zu zahlen.»

Peter Hausammann, Gemeinderat CH. (Bild: Nana do Carmo)

Peter Hausammann, Gemeinderat CH. (Bild: Nana do Carmo)

In einer tabellarischen Übersicht hat der Stadtrat, gegliedert in drei Phasen 1995 bis 2004, 2005 bis 2014 sowie 2015 bis 2018, sämtliche Landerwerbe aufgelistet. Kategorisiert sind die Landkäufe zudem, ob sie entweder via Landkreditkonto oder ausserhalb davon getätigt worden sind.

Erstere finden sich jeweils im Geschäftsbericht. In der Tabelle hingegen nicht enthalten sind Landkäufe im Zusammenhang mit Strassenbauten, Waldparzellen und Restparzellen für Arrondierungen. «Die Zonierung entspricht dem heute gültigen Zonenplan», schreibt der Stadtrat. Dieser ist auf der Internetseite www.frauenfeld.ch abrufbar.

Grundstückbesitz in verschiedensten Zonen

Das meiste Land, welches die Stadt in dieser Zeit erworben hatte (total knapp 15 Hektaren), ist nach wie vor in städtischem Besitz. Das sind etwa Grundstücke in der Wohnzone (z. B. Wellhauserweg, rund eine Hektare), in der Zone für Gewerbe und Kleinindustrie (z. B. Zürcherstrasse 328, rund 0,65 Hektare; Ried­strasse, rund 0,39 Hektare) oder in der Industriezone (z. B. Waffenplatzstrasse, knapp zwei Hektare).

Andere Grundstücke befinden sich entweder in der Zone für öffentliche Bauten (z. B. Sonnenhofstrasse, rund 8,4 Hektare – vorgesehen für Mehrgenerationensiedlung in Zusammenarbeit mit HGW) oder in der Freihaltezone/Wald (z. B. Buebewäldli, knapp drei Hektare; Murgwiese, rund 1,4 Hektar).

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