Stadt Frauenfeld zeichnet Open-Air-OK und Schriftsteller Al Shahmani aus

Der Anerkennungspreis 2018 geht an die Veranstalter des grössten Hip-Hop-Festivals Europas. Den Förderpreis erhält der irakische Schriftsteller Usama Al Shahmani. Die Preisverleihung findet am 30.November statt.

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Open Air Frauenfeld 2018: am Konzert von Savas & Sido. (Bild: Andrea Stalder)

Open Air Frauenfeld 2018: am Konzert von Savas & Sido. (Bild: Andrea Stalder)

Seit 1982 vergibt der Stadtrat jedes Jahr einen Anerkennungspreis an Einzelpersonen oder Organisationen, die sich in besonderem Masse für die Stadt und ihre Bewohner verdient gemacht haben. 2018 geht dieser Preis an das Open Air Frauenfeld. Der Stadtrat will damit die laufenden Bemühungen des OKs würdigen, den Grossanlass stetig weiterzuentwickeln und anzupassen.

Das Open Air ist nicht bloss eine sehr professionell organisierte Veranstaltung, sondern trägt auch den Namen der Kantonshauptstadt in einem sehr positiven Sinn weit über die Schweizer Grenzen hinaus.

Beeindruckend ist zudem, wie kooperativ und ergebnisorientiert das OK mit seinen Partnern zusammenarbeitet.

Usama Al Shahmani, Förderpreisträger 2018. (Bild: PD)

Usama Al Shahmani, Förderpreisträger 2018. (Bild: PD)

Der Förderpreis der Stadt geht dieses Jahr an Usama Al Shahmani. Der Schriftsteller ist 1971 in Bagdad geboren und musste 2002 wegen eines regimekritischen Theaterstücks flüchten. In der Schweiz lernte er unmittelbar nach seiner Ankunft im Selbststudium Deutsch und erschuf sich in dieser fremden Sprache eine neue Heimat.

Ein zweites Buch auf Deutsch ist erschienen

Al Shahmani hat mehrere deutsche Bücher ins Arabische übersetzt und soeben sein zweites deutsches Buch herausgebracht. Der Stadtrat will ihm mit dem Förderpreis ermöglichen, sich weiterhin seiner Liebe zur deutschen Sprache und Literatur zu widmen und als Schriftsteller arbeiten zu können.

Der Festakt zur offiziellen Übergabe des Anerkennung- und des Förderpreises findet am 30.November im Rathaus statt.

FRAUENFELD: Dreieck und Hase auf Elefantenrücken

Als Dank für ihr Engagement zu Gunsten der Jugend hat die Stadt die Cevi am Freitag mit dem Anerkennungspreis belohnt. Zum ersten Mal hat sie auch einen Förderpreis verliehen. Er ging an die Illustratorin Rina Jost.
Hugo Berger