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Stadt Frauenfeld verlängert den Baurechtsvertrag mit den Minigolf-Betreibern

Zunächst wollte die Stadt den 2026 auslaufenden Baurechtsvertrag für die Minigolf-Anlage bei der Rüegerholzhalle nicht verlängern, zumal die strategische Planung des Gebiets noch unklar ist. Nun lenkt der Stadtrat ein, mit einem guten Ende für die Minigolf-Betreiber.
Samuel Koch
Das Areal rund um die Festhütte Rüegerholz in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Das Areal rund um die Festhütte Rüegerholz in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Der Stadtrat gibt sich trotz Durchhalteparolen einen Ruck, wenn es um die Zukunft der Baurechtsverträge bei der Rüegerholzhalle geht. So teilt er in seiner Beantwortung auf die Einfache Anfrage des mittlerweile zurückgetretenen Gemeinderates Robert Zahnd (SVP) mit, dass er den 2026 auslaufenden Vertrag für die Minigolf-Anlage um vier Jahre bis Ende 2030 verlängert.

Den Minigolf-Betreibern Susanne und Willi Mock fehlte wegen des bald auslaufenden Vertrages Planungssicherheit. Zudem monierten sie, dass dies potenzielle Nachfolger an konkretem Interesse für eine Übernahme hindere.

Robert Zahnd, Gemeinderat, SVP (1979-1997 und 2003-2019). (Bild: Reto Martin)

Robert Zahnd, Gemeinderat, SVP (1979-1997 und 2003-2019). (Bild: Reto Martin)

Beeinflusst wird die Zukunft der vier städtischen und im Baurecht abgegebenen Parzellen westlich der Festhalle Rüegerholz (Minigolf, Pfadiheim, Herberge, Tennisclub) von der Machbarkeitsstudie Stadthalle 2030. Denn die 100-jährige Rüegerholzhalle entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Auch wenn die Resultate der Studie erst Ende 2020 vorliegen, hat der Stadtrat schon vor zehn Jahren beschlossen, dass «die beiden Areale, alte Militärsporthalle und Oberes Mätteli, bis zu einem anders lautenden Entscheid als Ersatzstandorte für die neue Stadthalle freizuhalten sind». Auf Zahnds Vorstoss teilt der Stadtrat nun mit:

«Die Studie hat zum Ziel, für die Festhalle zukünftige und zweckmässige Nutzungsarten zu evaluieren, mögliche Umbau- und Abbruchmassnahmen zu benennen und ein Gesamtkonzept über das Areal von rund 2,5 Hektaren zu entwickeln.»

Wegen der Komplexität und der strategischen Verknüpfung mit der Liegenschaftenstrategie und dem Gesamtkonzept für die Freizeit- und Sportanlagen seien Verlängerungen von Baurechtsverträgen vorerst keine vorgesehen, teilt der Stadtrat zunächst mit. Den Vertrag für die Minigolf-Betreiber verlängert er jetzt trotzdem, «weil die Herberge durch dieselben Personen wie das Pfadiheim betrieben und deshalb eine Angleichung die Suche für Nachfolgelösungen vereinfachen würde».

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