Stadt Frauenfeld verfügt über zehn Schockgeber

Vor neun Jahre erfolgte die erste Installation eines öffentlichen Defibrillator auf dem Frauenfelder Bahnhofplatz. Mittlerweile gibt es die Lebensretter an neun weiteren Orten auf Stadtgebiet.

Samuel Koch
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Ein Defibrillator. (Bild: Reto Martin)

Ein Defibrillator. (Bild: Reto Martin)

Der Stadtrat hat die Einfache Anfrage von SVP-Gemeinderat Andreas Elliker zum Thema Defibrillatoren beantwortet. Defibrillatoren sind medizinische Geräte, die durch gezielte Stromstösse Herzrhythmusstörungen beenden und damit die Chancen einer Herz-Lungen-Wiederbelebung erhöhen können. «2009 wurde auf dem Bahnhofplatz durch die Stadt der erste öffentliche Defibrillator installiert», teilt der Stadtrat mit. Mittlerweile verfügt die Stadt über zehn Schockgeber an folgenden Orten: Rathaus, Casino, Hallen-, Frei- und Sprudelbad, Festhalle, Sportanlagen, Alterszentrum Park, Werkbetriebe, Feuerwehr an Tanklösch- sowie Sanitätsfahrzeug und am Bahnhofplatz.

«Im Hallen-, Frei- und Sprudelbad sowie auf dem Sportplatz konnten durch den Einsatz von Defibrillatoren vier Menschenleben gerettet werden.»
Andreas Elliker, SVP-Gemeinderat. (Bild: PD)

Andreas Elliker, SVP-Gemeinderat. (Bild: PD)

Auf einer interaktiven Karte, auf welcher sich Eigentümer freiwillig eintragen können, befinden sich in Frauenfeld total 19 Standorte. Zudem würden Rettungskräfte bei Einsätzen ihre eigenen Defibrillatoren mitbringen. Diese sind ab 2000 Franken erhältlich, wobei die Elektroden sowie die Akkus immer wieder ersetzt werden müssten.

Immer mehr Defibrillatoren im Thurgau

FRAUENFELD. Tausende Menschen erleiden in der Schweiz jährlich einen Herzstillstand. Ein Defibrillator kann Leben retten – wenn er sofort verfügbar ist. Im Thurgau gibt es derzeit rund 200 Standorte, pro Jahr kommen 20 bis 30 Geräte dazu.
Brenda Zuckschwerdt