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Stadt Frauenfeld verbietet Funken und Feuerwerk zu ihrer Nationalfeier

Die Frauenfelder Bevölkerung muss bei der städtischen Nationalfeier am 31. Juli auf Funken und Feuerwerk verzichten. Die Trockenheit und die Nähe des Festplatzes zum Rüegerholz lassen kein Feuer zu. Der Lampionumzug für Kinder am Ende der Feier sollte trotzdem durchgeführt werden können.
David Grob
Dieses Jahr darf in Frauenfeld nur mit Lampions, aber ohne Funken gefeiert werden. (Bild: Andrea Stalder, 31. Juli 2016)

Dieses Jahr darf in Frauenfeld nur mit Lampions, aber ohne Funken gefeiert werden. (Bild: Andrea Stalder, 31. Juli 2016)

Funken, Festreden, Feuerwerk - dies sind die Kernelemente einer jeden traditionellen 1.-August-Feier. Nun bleibt nur noch die Festrede übrig. Zumindest bei der kommenden Bundesfeier der Stadt Frauenfeld, die traditionell am Vorabend des 1. Augusts bei der Rüegerholzhalle durchgeführt wird. Bereits 2015 musste die Feier ohne Funken und Feuerwerk durchgeführt werden.

Gefahr eines Funkenflugs ist zu gross

«Aufgrund der extremen Trockenheit sowie der Wetterprognosen, die bis zur Feier keine anhaltenden Regenfälle voraussagen, muss dieses Jahr sowohl auf den August-Funken wie auch auf das Abbrennen von Feuerwerk verzichtet werden», schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Medienmitteilung. Die Nähe des Festgeländes zum Rüegerholz lasse kein Entfachen von Feuer zu. «Die Gefahr eines Funkenfluges durch das August-Feuer oder durch Feuerwerkskörper wäre zu gross», befürchtet die Stadt.

«Der Stadtrat stützt sich dabei auf den Kanton, der Feuer im Wald und in Waldnähe bis zu 200 Metern verbietet. Beim Funken bei der Rüegerholzhalle ist dies der Fall.» Werner Spiri, Sicherheitsbeauftragter Stadt Frauenfeld

«Der Stadtrat hat den Entscheid am Donnerstag getroffen», sagt Werner Spiri, der Leiter des Frauenfelder Amts für Sicherheit. «Der Stadtrat stützt sich dabei auf den Kanton, der Feuer im Wald und in Waldnähe bis zu 200 Metern verbietet. Beim Funken bei der Rüegerholzhalle ist dies der Fall», meint Spiri.

Ein totales Feuerverbot nächste Woche?

Auch fordert der Stadtrat die Frauenfelder Bevölkerung dazu auf, auf das Abbrennen von Feuerwerk zu verzichten. Zudem sollen offene Feuer nur unter grössten Vorsichtsmassnahmen entzündet werden. Grosse Teile der Stadt befänden sich in unmittelbarer Nähe zu Wald, weshalb in diesen Stadtteilen das kantonale Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe gilt. «Falls der kantonale Fachstab Trockenheit die Gefahrenstufe von vier auf fünf erhöht, wird der Stadtrat die Situation neu beurteilen», sagt der Sicherheitsbeauftragte Spiri.

«Allenfalls wird ein totales Feuerverbot ausgesprochen», teilt die Stadt mit. Das hätte zur Folge, dass auf dem gesamten Gebiet der Stadt Frauenfeld das Entzünden von Feuern und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt wären. «Zuwiderhandlungen hätten eine Anzeige zur Folge», meint Spiri.

Die Feier findet am Dienstagabend, 31. Juli, bei der Rüegerholzhalle statt. Dank des attraktiven Festprogramms sei eine stimmungsvolle Feier dennoch garantiert. Einem Willkommens-Apéro um 18.30 Uhr folgt die Festansprache von Gemeinderatspräsidentin Barbara Dätwyler Weber. Den Abschluss bildet um 21.30 Uhr ein Lampionumzug für Kinder. Zudem findet am 1. August im Alterszentrum Park ab 11 Uhr eine weitere städtische Nationalfeier mit Spanferkel, Jodlern und Musikanten statt.

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