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Stadt Frauenfeld schliesst Zusammenarbeit mit Sportnetz nicht aus

Die Frauenfelder Sportlerwahl im März ist erstmals nicht mehr mit dem Sportnetz Frauenfeld durchgeführt worden. Daraufhin stellte SVP-Gemeinderätin Christa Zahnd einige kritische Fragen zu Handen des Stadtrates. Dieser hat nun geantwortet.
Samuel Koch
Stadtrat Ruedi Huber, Marathonläufer und Frauenfelder Sportler des Jahres 2017 Patrik Wägeli sowie Amtschef Fabrizio Hugentobler. (Bild: Chris Marty)

Stadtrat Ruedi Huber, Marathonläufer und Frauenfelder Sportler des Jahres 2017 Patrik Wägeli sowie Amtschef Fabrizio Hugentobler. (Bild: Chris Marty)

Die städtische Sportlerwahl im vergangenen März ist erstmals nicht mehr in Zusammenarbeit mit dem Sportnetz Frauenfeld durchgeführt worden, das aus der ehemaligen Vereinigung Frauenfelder Sportvereine (VFS) hervorgegangen war. Daraufhin stellte SVP-Gemeinderätin Christa Zahnd, selber Sportnetz-Vorstandsmitglied, einige kritische Fragen und adressierte diese in Form einer Einfachen Anfrage an den Stadtrat.

Von der Auflösung aus den Medien erfahren

«Grundsätzlich steht die Ehrung der vielen jungen und älteren Sportlerinnen und Sportler durch die Stadt im Zentrum, nicht die Wahl zur Sportlerin oder zum Sportler des Jahres», schreibt der Stadtrat in seiner Beantwortung. Wenige Monate vor der Wahl hätten die Verantwortlichen der Stadt von der plötzlichen Auflösung des VFS aus den Medien erfahren. «Im Gegensatz zum VFS sind beim Sportnetz nicht nur Vereine, sondern neu auch kommerzielle Anbieter als Mitglieder zugelassen.»

«Im Gegensatz zum VFS sind beim Sportnetz nicht nur Vereine, sondern neu auch kommerzielle Anbieter als Mitglieder zugelassen.»
Frauenfelder Stadtrat in seiner Beantwortung

Aufgrund der noch unsicheren Ausgangslage sei Sportnetz mitgeteilt worden, dass die Sportlerwahl 2017 noch ohne dessen Einbezug abgehalten werde, denn für die Stadt seien in erster Linie die klassischen Sportvereine Ansprechpartner, nicht kommerzielle Sportanbieter. Erst Wochen nach der Sportlerwahl im März habe eine erste Aussprache zwischen dem für die Sportlerwahl zuständigen Amt für Freizeitanlagen und Sport sowie dem Sportnetz stattgefunden und dabei seien erste Grundsätze für die künftige Zusammenarbeit festgelegt worden.

Firma sponsorte die Siegerprämie

Über die sieben nominierten Sportler entschied ein amtsinternes Gremium, «möglichst mit denselben Entscheidungskriterien wie bei der Kantonalen Sportlerwahl». Bei Leichtathletin Angelica Moser gewichtete das Fachgremium die sportlichen Leistungen unter anderem mit einem Junioren-Europameistertitel stärker als die Vorgaben zur Nomination. Letztere geben vor, dass nur Sportler und Teams zur Wahl zugelassen sind, welche die eigentliche Sportart des in Frauenfeld beheimateten Vereins ausüben. Weil Moser mehrheitlich auswärts trainiert, zogen die Sportlerin und die verantwortliche Turnfabrik/STV die Anmeldung zurück. Doppelte Druckaufträge und Mehrkosten seien dadurch aber keine entstanden, schreibt der Stadtrat.

Auf die Frage Zahnds, wer den Gutschein über 1000 Franken für den Wahlsieger Patrik Wägeli übernommen hatte, teilt der Stadtrat mit: «Der Barbetrag wurde von einem sportaffinen Unternehmen aus Frauenfeld gesponsert, welcher die Sportlerehrung eine gute Sache findet und nicht öffentlich erwähnt werden will.»

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