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Matzinger Sprengkandidat fürs Gemeindepräsidium nimmt den Hut

Mario Maldini zieht überraschend seine Kandidatur fürs Gemeindepräsidium zurück. Geltend macht er persönliche Gründe.
Samuel Koch
Ortstafel von Matzingen. (Bild: Andrea Stalder)

Ortstafel von Matzingen. (Bild: Andrea Stalder)

Der Knall ereignete sich noch in der Altjahrwoche. Nun wird bekannt, dass es bei den Gesamterneuerungswahlen vom 10. Februar doch zu keiner Kampfwahl um das Gemeindepräsidium kommt. So ist heute in der Matzinger «Dorf-Post» zu lesen, dass der 48-jährige Parteilose seine Kandidatur «aus persönlichen Gründen» zurückgezogen hat.

Noch an der Budgetgemeindeversammlung kurz vor Weihnachten verkündete Maldini, dass «er sich freue, sich als verlängerter Arm der Bevölkerung» einzusetzen. Genauer auf die Gründe eingehen möchte Maldini nicht. Auf Anfrage sagt er:

«Ich habe mich für die Familie und gegen das Gemeinwohl entschieden.»

Mario Maldini, 48, zieht sich als Gemeindepräsidiumskandidat zurück. (Bild: Samuel Koch)

Mario Maldini, 48, zieht sich als Gemeindepräsidiumskandidat zurück. (Bild: Samuel Koch)

Diese Entscheidung sei zu akzeptieren. Gleichzeitig wie der Rücktritt von seiner Kandidatur zieht Maldini auch die Reissleine beim Präsidium der Dorfgemeinde, seinem Nebenamt als Kommissionspräsident der Werkbetriebe, denen er seit vier Jahren vorstand. Seitens der Werkbetriebe heisst's:

«Wir nehmen seinen Entscheid mit Bedauern entgegen und danken ihm für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in den letzten Jahren.»

Auf der Internetseite ist die Stelle des Präsidiums bereits als vakant ausgeschrieben. Hauptberuflich bleibt beim Informatiktechniker alles beim Alten, wie er sagt.

Mit seinem Rückzug macht Mario Maldini gleichzeitig den Weg frei für den bisherigen Gemeindepräsidenten Walter Hugentobler (SP), der die Geschicke im Murgtal seit 2011 leitet. Für einen Sprung in den Gemeinderat kämpfen sechs Kandidatinnen und Kandidaten um vier freie Stühle – drei bisherige und drei neue.

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