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«Die Besucher können die Posten trotz Corona absolvieren»: Zivilschutz vollendet demnächst den Vitaparcours in Gachnang

Im Wald neben der Gemeinde Gachnang baut der Zivilschutz einen neuen Vitaparcours. Das Bauprojekt hat letztes Jahr begonnen. Bereits diesen Monat soll er fertig sein.

Kim Ariffin
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Ein Zivilschützer übt sich schon an der Reckstange.

Ein Zivilschützer übt sich schon an der Reckstange.

Bild: Kim Ariffin

Entstanden ist er aus einer Umfrage. Diese hat der Gemeinderat Gachnang bei der Bevölkerung gemacht, als es um die Frage ging, ob im Fore-Wald im südlichen Teil der Gemeinde ein Vitaparcours erstellt werden soll. Weil die Mehrheit grosses Interesse daran zeigte, entstand das Konzept eines neuen Vitaparcours. Ende 2020 bestätigte die Zivilschutzorganisation des Bezirks Frauenfeld auf Anfrage der Gemeinde, bei der Umsetzung der Bauarbeiten zu helfen.

Gesagt, getan. Am Mittwochmorgen haben sich verschiedene Kleingruppen von Zivilschützern im Fore-Wald getroffen, um an den 15 Posten zu arbeiten, bei denen die Freizeitsportler ab Anfang Oktober verschiedene Übungen absolvieren können. Von Gymnastik bis hin zum Froschhupf ist alles mit dabei. Zusätzlich sind die meisten Posten mit Geräten wie zum Beispiel Reckstangen ausgestattet. Daran übte sich beim Augenschein gleich ein Zivilschützer, obwohl der Posten noch gar nicht fertig ist.

Karte zum Vitaparcours in Gachnang.

Karte zum Vitaparcours in Gachnang.

Bild: PD

130 Tonnen Material für 15 Posten

An vorderster Front mit dabei ist Max Steiner, Kommandant der Zivilschutzorganisation des Bezirks Frauenfeld. Er zeigt sich erleichtert, dass die Bauarbeiten im Wald stattfinden, womit die Lärmbelästigung im Dorf klein ist. Als grossen Vorteil des Parcours bezeichnet er:

«Nach der Vollendung können die Interessierten den Parcours trotz der Coronapandemie absolvieren, weil er sich im Freien befindet und der Abstand zwischen den einzelnen Posten relativ gross ist.»

Derweil ist ein Team mit einem Betonmischer und zwei Baggern unterwegs, um das Fundament eines Postens zu bilden. Dem Zivilschutzteam stehen insgesamt 130 Tonnen an Material zur Verfügung, darunter Kies, Holzschnitzel und Beton. Die meisten Turngeräte werden mit Holz gebaut. Die Betonfundamente müssen davor jeweils trocknen und sich setzen. Zu Beginn der Arbeiten erhielten die Verantwortlichen einen Plan, der den Arbeitsprozess sowie die Vorlagen für die Posten beinhaltet. Dieser sollte als Orientierung während des Bauprozesses gelten.

Zwei Zivilschützer stellen das Fundament eines Postens her.

Zwei Zivilschützer stellen das Fundament eines Postens her.

Bild: Kim Ariffin

Nebst den Erfolgen muss sich das Team auch einigen Herausforderungen stellen. Obwohl die Zeit knapp ist, konnten die Zivilschützer bisher einige Erfolge erzielen. Steiner sagt dazu:

«Der Plan sieht vor, dass wir den Bau des Vitaparcours innerhalb von vier Tagen vollenden. Somit stehen wir unter grossem Zeitdruck.»

Die Verantwortlichen der Zivilschutzorganisation sind aber zuversichtlich, dass sie ihre Aufgabe bis am Donnerstagabend erledigt haben. Die Eröffnung des nigelnagelneuen Vitaparcours ist am 2. Oktober geplant. Sie soll durch eine Zeremonie durch die Gemeinde eingeleitet werden.

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