Spezialpreis für Massagen und andere Vergünstigungen: In Frauenfeld stellt die SVP Fragen zum städtischen Personal

Vorstoss von SVP-Fraktionspräsident Christoph Tschanen zu Personalvergünstigungen.

Mathias Frei
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Eine junge Frau bei einer speziellen Massage.

Eine junge Frau bei einer speziellen Massage.

(Bild: Fotolia)
Christoph Tschanen, Gemeinderat SVP und Vorstösser.

Christoph Tschanen, Gemeinderat SVP und Vorstösser.

(Bild: PD)

Angestellte der Stadtverwaltung, des Alterszentrums Park und der Werkbetriebe sollen Massagen «zu einem Spezialpreis und während der Arbeitszeit» in Anspruch nehmen können. Das schreibt SVP-Fraktionspräsident Christoph Tschanen in einer kürzlich eingereichten Einfachen Anfrage mit dem Titel «Vergünstigungen für Mitarbeitende der Stadt Frauenfeld».

Der SVP-Politiker verlangt eine Auflistung aller Vergünstigungen, von denen aktuelle und pensionierte Angestellte profitieren können. Weiter will er wissen, wie viel diese Leistungen einzeln und gesamthaft kosten. Es interessiert ihn, ob Angestellte der kantonalen Verwaltungen respektive bei vergleichbaren Städten im selben Ausmass Mitarbeitervergünstigungen bekommen. Und zuletzt stellt Tschanen die entscheidende Frage:

«Sieht der Stadtrat Handlungsbedarf, die bestehenden Vergünstigungen zu überarbeiten und anzupassen?»

Zuletzt keimte im Spätfrühling 2017 im Rahmen der Rechnungssitzung eine derartige Diskussion im Gemeinderat auf. Unter Beschuss der SVP/EDU-Fraktion gerieten damals die Beiträge an ÖV-Jahresabonnements und die Abgabe von vergünstigten Reka-Checks an Stadtangestellte. Es sei nicht Aufgabe der Stadt, Goodies an Mitarbeiter zu verteilen, hiess es damals. Man biete genug attraktive Arbeitsplätze, argumentierte die besagte Fraktion.

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Mathias Frei