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Speeddating für Unentschlossene bei der Aadorfer Berufswahl Tischmesse

Die Berufswahl-Tischmesse «Job4U» des Aadorfer Gewerbevereines bleibt ein Erfolgsmodell. Über 300 Sekschüler aus verschiedenen Schulgemeinden kamen am Donnerstag ins Gemeindezentrum.
Kurt Lichtensteiger
46 Firmen zeigen an der Tischmesse im Aadorfer Gemeindezentrum 63 Lehrberufe. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

46 Firmen zeigen an der Tischmesse im Aadorfer Gemeindezentrum 63 Lehrberufe. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Auch die sechste Auflage war ein Erfolg: am Donnerstag präsentierten 46 Firmen 63 Lehrberufe an einladend hergerichteten Tischen. Dahinter standen den zahlreich interessierten Mädchen und Knaben auskunftsfreudige Vertreter von Gewerbebetrieben und Industrien zur Verfügung. Mit Rat und Tat orientierten diese die kommenden Schulabgänger über ihr Lehrstellen-Angebot, beantworteten Fragen oder ermunterten gar zu eigenständigem Mittun an geeigneten Objekten.

Um einen gleichzeitigen Ansturm zu vermeiden, erschien die Schülerschaft aus Aadorf und den Nachbarorten Elgg, Bichelsee-Balterswil, Eschlikon und Fischingen gestaffelt. Nicht unvorbereitet, denn die Klassenlehrpersonen hatten auf den Berufswahl-Nachmittag vorbereitet. Fragebögen unterstützten ein zielgerichtetes Vorgehen. Berufsberaterin Tiziana König gab den Mädchen und Buben noch letzte Ratschläge mit auf den Weg. Sie empfahl:

«Seid offen für alles und neugierig und stellt möglichst viele Fragen.»

Dann machten sich die Angesprochenen erwartungsvoll auf den Rundgang, allerdings mit unterschiedlichen Vorstellungen und Berufswünschen. Während die einen schon klarere Berufsziele äusserten, waren andere – vor allem die Aadorfer Erstklässler – noch am Anfang der Berufsfindung.

Vom Augenoptiker bis zum Zimmermann

Für alle schien jedoch zu gelten, sich aufgrund der Neigung und Begabung Schritt für Schritt an den geeigneten Beruf heranzutasten. Von A bis Z, nämlich vom Augenoptiker über Forstwart, Heizungsinstallateur und Polymechaniker bis zum Zimmermann, reichte die Palette der insgesamt 63 verschiedenen Berufe, meist für männliche und weibliche Anwärter zugänglich.

Das Informationsbedürfnis war gross, Gespräche waren gefragt und sogar Schnuppertage wurden vereinbart. Iris Brändli, Projektleiterin «Job4U», äusserte sich hocherfreut über das allseits grosse Interesse: «Mit 46 Firmen aus Industrie und Gewerbe waren zwölf mehr zugegen als letztes Jahr.» Es zeige sich erneut, dass die vielen Kontaktmöglichkeiten – ein eigentliches «Berufs-Speeddating» – gut ankomme.

Abends auch für die Öffentlichkeit

Jasmina Attardo

Jasmina Attardo

So sah es auch Erstklässlerin Jasmina Attardo, die eben ihren ausgefüllten Wettbewerbstalon in eine Box steckte. «Es ist erstaunlich, wie viele Berufe es auf engem Raum zu sehen gab. Ich liebäugle zwar etwas mit der Kanti, doch nun hat mir auch Floristin sehr gut gefallen», sagte die Guntershauserin, ehe sie sich im Wildwuchs der abgestellten Velos auf die Suche ihres Zweirades machte.

«Es ist erstaunlich, wie viele Berufe es auf engem Raum zu sehen gab. Ich liebäugle zwar etwas mit der Kanti, doch nun hat mir auch Floristin sehr gut gefallen», sagte die Guntershauserin, ehe sie sich im Wildwuchs der abgestellten Velos auf die Suche ihres Zweirades machte.

Der frühe Abend war dann noch der Öffentlichkeit reserviert, die sich den Einblick in die heutige Berufswelt gerne gefallen liess und dabei auch staunte, wie die Digitalisierung da und dort Einzug gehalten hatte. Mit einem Apéro für Aussteller und Gäste fand dann der Anlass einen gelungenen Abschluss.

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