Spätromantisches mit Harfe: Das Stadtorchester Frauenfeld tritt mit einem neuen Programm auf

Am kommenden Wochenende präsentiert das Stadtorchester Frauenfeld im Rahmen von zwei Konzerten in Steckborn und Frauenfeld sein neues Programm. Im Zentrum steht das Harfenkonzert von Reinhold Glière.

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Julia Kreyenbühl-Gschwend, Harfenspielerin. (Bild: PD)

Julia Kreyenbühl-Gschwend, Harfenspielerin. (Bild: PD)

(red) Nach den erfolgreichen Cinemusic-Konzerten vergangenen Herbst in der Frauenfelder Rüegerholzhalle tritt das Stadtorchester Frauenfeld nun mit einem neuen spannenden Programm auf, diesen Freitag, 21. Juni, um 20 Uhr in der evangelischen Kirche in Steckborn sowie am Sonntag, 23. Juni, um 19.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche in Frauenfeld. Die Leitung des Orchesters hat Andreas Pfenninger inne.

Im Mittelpunkt steht das Harfenkonzert von Reinhold Glière. Es klingt märchenhaft, teils spätromantisch, teils impressionistisch. Dabei wird die Solistin, Julia Kreyenbühl-Gschwend aus Amriswil, demonstrieren, wie virtuos auf der Harfe gespielt werden kann. Umrahmt wird das spätromantische Werk mit der berühmten «Pavane Couleur du temps» für Streichorchester von Frank Martin und der 1. Sinfonie von Charles Gounod. Ein beschwingtes Werk, das französische Eleganz, Anklänge an Beethovens sinfonisches Werk und Mendelsohns flirrenden Sommernachtstraum in sich vereint.

Mehrfach ausgezeichnete Harfenspielerin

Julia Kreyenbühl-Gschwend (* 1984) studierte bereits während ihrer Gymnasialzeit am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch in der Harfenklasse von Annelies Brandstätter-Arnold und dann in der Harfenklasse von Nicoletta Alberti-Belli. Als mehrfache Preisträgerin in- und ausländischer Wettbewerbe schloss sie ihr Studium 2005 mit dem Konzertdiplom «mit Auszeichnung» ab und erlangte beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband 2010 das Lehrdiplom für Harfe.

2006 folgte ein Studienjahr bei Catherine Michel an der Musikhochschule Zürich. Kreyenbühl-Gschwend unterrichtet seit 2005 an der Musikschule Amriswil. Sie wirkt solistisch sowie als Kammer- und Orchestermusikerin in verschiedensten Formationen. Nach ihrer ersten CD-Aufnahme 2008 mit dem Duo Monodia konnte sie 2010 eine weitere Einspielung mit der Flötistin Cristina Vital mit Werken von Gion Antoni Derungs präsentieren.

Hinweis: Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.