Spass macht’s während der Skiferien auch auf der Frauenfelder Eisbahn

Während der Aktivsportwoche lädt die Stadt Frauenfeld Sportbegeisterte in die Eishalle und das Hallenbad ein. Eine Umfrage.

Florian Beer
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Miriam Makia und ihr Bruder Simon geniessen die Zeit auf der Eisbahn.

Miriam Makia und ihr Bruder Simon geniessen die Zeit auf der Eisbahn.

(Bild: Andrea Stalder)

Dieser Winter ist wahrlich kein Winter wie aus dem Bilderbuch. Milde Temperaturen und kein Schnee. Doch man muss nicht unbedingt in die schneebedeckten Alpen gehen, um sportliche Aktivitäten zu unternehmen. Das bewiesen diejenigen, die während der Frauenfelder Aktivsportwoche daheimblieben und sich mit den hiesigen Angeboten vergnügten.

Die Kunsteisbahn in Frauenfeld trotzt den unwinterlichen Bedingungen und bietet Freunden von wilden Eishockeyspielen und eleganten Pirouetten in der Halle wie auch draussen eine tolle Location, sich sportlich auszutoben.

Viel Grün umgibt das Ausseneisfeld in Frauenfeld.

Viel Grün umgibt das Ausseneisfeld in Frauenfeld.

(Bild: Andrea Stalder)

Die zwölfjährige Alina Betschmann wurde von ihrer Mutter dazu motiviert, sich die Schlittschuhe anzuziehen und zusammen mit ihrem jüngeren Bruder die glatte Eisfläche unsicher zu machen. Die Sechstklässlerin sagt:

«Ich möchte diese Woche unbedingt noch Skifahren und mit meiner Cousine schlitteln.»
Alina Betschmann.

Alina Betschmann.

(Bild: Andrea Stalder)

Doch leider fehle dafür der nötige Schnee. Als Ausweich-Programm könne sie noch die Katze des Nachbarn füttern. «Langweilig wird mir diese Woche bestimmt nicht.» Für ihre Mutter Monika Betschmann ist die Aktivsportwoche eine Mischung aus normalem Alltag und Ferien.

Auch sie vermisse den Schnee – die Region rund um Frauenfeld habe aber ein genügend grosses Freizeitangebot. Nebst der Eisbahn sei vor allem der Skaterpark sehr beliebt bei ihren Kindern.

Abmachen oder Fortnite spielen

Elisa Sulejmani.

Elisa Sulejmani.

(Bild: Andrea Stalder)

Auch Elisa Sulejmani hat viel Spass in der Aktivsportwoche. «Ich werde diese Woche ganz viel spielen und hier auf dem Eisfeld Schlittschuhlaufen», sagt die Zweitklässlerin. Von ihren Klassenkameraden seien zwei diese Woche auch zu Hause. «Mit ihnen werde ich bestimmt auch noch abmachen.»

Yunes Mohamed.

Yunes Mohamed.

(Bild: Andrea Stalder)

Yunes Mohamed freut sich darauf, diese Woche mit seinen Freunden Fussball zu spielen. Er stehe sogar extra früher auf, damit er den ganzen Tag Zeit habe, sagt der Erstklässler stolz. Doch sein Wochenprogramm finde nicht nur draussen in der frischen Luft statt.

«Neben dem Fussball werde ich diese Woche endlich genug Zeit haben, Fortnite zu spielen.»

Er habe lange auf eine Spielkonsole warten müssen und freue sich, endlich zu gamen.

Wetter macht Strich durch die Rechnung

Simon Makia und seine grosse Schwester Miriam bauen normalerweise im Winter zusammen einen Schneemann und gehen zusammen schlitteln oder snowboarden. Doch dieses Jahr macht ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung, und sie müssen sich anderweitig vergnügen.

Der Säntispark in Abtwil stehe ganz oben auf ihrer Liste. Während Miriam Makia die Woche auch für ihre Physiotherapie nutzt, versucht ihr achtjähriger Bruder Simon, seine Fussballerkarriere beim FC Thundorf zu lancieren. «Ich möchte später Profi werden», sagt er. Sein grosses Vorbild sei der Brasilianer Neymar.

Wer weiss, vielleicht wird dank des schneearmen Winters und der Aktivsportwoche in Zukunft bald ein Fussballtalent aus dem Thurgau die Sportwelt begeistern.