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Frauenfelder Stadtratswahlen: SP schickt Barbara Dätwyler ins Rennen

Wie erwartet: Die Sozialdemokraten wollen mit Gemeinderatspräsidentin und Kantonsrätin Barbara Dätwyler ihren Stadtratssitz verteidigen. Sie sei bereit, zu gestalten, sagt die Nominierte.
Mathias Frei
SP-Stadtratskandidatin Barbara Dätwyler. (Bild: Donato Caspari)

SP-Stadtratskandidatin Barbara Dätwyler. (Bild: Donato Caspari)

Sie galt schon länger als SP-Spitzenkandidatin für die Stadtrats-Gesamterneuerungswahlen vom kommenden Februar. Nun haben die Sozialdemokraten am Freitagabend das Gerücht offizialisiert und Barbara Dätwyler als Stadtratskandidatin nominiert. Damit stehen für drei frei werdende Sitze bereits zwei Kandidaturen fest, nämlich Stefan Leuthold (GLP) und eben Barbara Dätwyler. Anfang Woche geht es Schlag auf Schlag weiter mit Chrampfe & Hirne (CH) und der SVP, die aller Voraussicht nach ihre Kandidaturen preisgeben.

Die 44-jährige Dätwyler ist seit zwei Jahren im Gemeinderat und amtierende höchste Frauenfelderin. Sie hat Einsitz in der Geschäftsprüfungskommission Gesellschaft, Gesundheit und Freizeitanlagen sowie in der Spezialkommission Frauenfeld 2030. Diesen Sommer rückte sie für Christa Thorner in den Grossen Rat nach. Die Stadtratskandidatin ist verheiratet, Mutter von zwei Söhnen im Primarschulalter – und berufstätig. Sie sagt:

«Familie wird für mich ein wichtiges Thema sein im Wahlkampf.»

Dätwyler ist Pflegefrau. Seit 20 Jahren ist sie in der Berufspolitik aktiv, präsidiert den Berufsverband Pflege Ostschweiz und sitzt im Vorstand von Personal Thurgau. Weiter gehört sie der Geschäftsleitung der SP Thurgau an.

Eine gemässigt linke Vertreterin der Jungen

Dätwyler sieht sich als Vertreterin der jüngeren Generaton und der Frauen, bei der SP siedelt sie sich selber am gemässigten Flügel an. Und sie politisiere auch mal über die Parteigrenzen hinaus, um konstruktive Lösungen zu finden. Sie sagt:

«Politik ist meine Leidenschaft.»

Den Schritt in den Stadtrat traue sie sich zu. Sie wolle gestalten und etwas bewegen. Der Spielraum dafür sei in der Exekutive ungleich grösser als im Parlament. Die SP sei schon immer in der Stadtregierung vertreten gewesen. Und im bürgerlich geprägten Frauenfeld brauche es auch weiterhin linke Akzente im Stadtrat.

SP und CVP sind mit je vier Mandaten im Gemeinderat aktuell die kleinsten Frauenfelder Regierungsparteien. Durch die GLP-Kandidatur hat sich die Situation in der politischen Mitte und bei der Ratslinken verschärft. Die zwei Bisherigen seien gesetzt, sagt die geborene Burgdorferin, die vor 22 Jahren in den Thurgau zog.

«Für uns wird es sicherlich kein Spaziergang, sondern ein Wahlkampf mit Betonung auf Kampf.»

Man werde auf die Frauenfelderinnen und Frauenfelder zugehen, um sie zu überzeugen. Dätwyler stellt aber gleich klar, dass sie das höchste politische Ehrenamt der Stadt, das sie derzeit bekleidet, keinesfalls für ihren Wahlkampf missbrauchen werde.

Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, geniesst Dätwyler in den eigenen Reihen grossen Rückhalt. An der Nominationsversammlung hätten Nationalrätin Edith Graf-Litscher und Stadträtin Christa Thorner die Stadtratskandidatin in den höchsten Tönen gelobt.

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