Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Stadtentlastung: SP Frauenfeld spricht sich gegen Vorstadttunnel aus

Die SP-Basis ist sich einig, dass die hohen Kosten des Vorstadttunnels den zu erwartenden Nutzen nicht aufwiegen. Dementsprechend hat sie sich gegen die stadträtliche Bestvariante entschieden.

Nach den städtischen Fokusveranstaltungen zur Stadtentlastung lud die SP Frauenfeld zu einer internen Vernehmlassung und Meinungsbildung ein, die gut besucht war. Mitglieder, die verhindert waren, konnten sich schriftlich einbringen. Das Resultat ist, dass die Frauenfelder SP-Basis sich gegen den Vorstadttunnel ausspricht, was die stadträtliche Bestvariante ist.

In der Diskussion zeigte sich ein meist einheitliches Meinungsbild. Als wichtig wird die Aufwertung der Innenstadt inklusive Verkehrsberuhigung, die Verbesserung des ÖV-Angebotes und im Besonderen die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Passanten und Velofahrer erachtet, heisst es in der Mitteilung der SP. Das teilweise beklagte Verkehrsproblem dürfe nicht zu kurzsichtigen Handlungen führen. Zum Vorstadttunell wurde befunden, dass die hohen Kosten den zu erwartenden Nutzen nicht aufwiegen. Die SP-Basis ist der Meinung, dass mehr Strassen auch mehr Verkehrsaufkommen nach sich ziehen. Insbesondere wurde die fehlende Kopplung der vorgeschlagenen Variante mit zwingenden und weitreichenden flankierenden Massnahmen beklagt. «Der Vorstadttunnel ist ein Flicken im Verkehrsnetz, der die Probleme nur verlagern, nicht aber lösen kann.» Es brauche ein Gesamtpaket an Massnahmen, um einem Strassenprojekt dieser Grössenordnung allenfalls zustimmen zu können. Wünsche an ein solches Gesamtpaket wären primär die Aufwertung der Innenstadt mit Attraktivierung für Passanten und Velofahrer und zugleich die starke Reduktion des motorisierten Verkehrs. Ideen waren etwa ein Einbahn-Ringverkehr in der Innenstadt, sodass diese für den motorisierten Individualverkehr nicht mehr für die Durchfahrt genutzt werden kann. Auch müsste der Verkehr durch bauliche Massnahmen deutlich verlangsamt, sowie der ÖV bevorzugt werden. So hat sich die SP-Basis gegen die stadträtliche Bestvariante entschieden. «Die Ausgaben für ein Vorprojekt werden unter den derzeitigen Bedingungen nicht unterstützt.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.