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Sonniges Plus für Thurgau Naturstrom

Thurgauer Naturstrom ist immer mehr gefragt: 2018 hat das Produkt um mehr als 50 Prozent zugelegt. Der Solaranteil liegt bei zehn Prozent und wird weiter wachsen.
Vor allem Fotovoltaik-Strom legt im Thurgau zu. Hier die Anlage auf dem Dach der Tobi Seeobst AG in Güttingen. (Bild: Andrea Stalder, 4. März 2017)

Vor allem Fotovoltaik-Strom legt im Thurgau zu. Hier die Anlage auf dem Dach der Tobi Seeobst AG in Güttingen. (Bild: Andrea Stalder, 4. März 2017)

(red) Thurgauer Haushalte und Unternehmen werden seit 2010 mit Thurgauer Naturstrom (TGN) versorgt. Das Produkt ist eine gemeinsame Initiative der EKT Energie AG und lokaler Energieversorgungsunternehmen.

Der Naturstrom stammt primär aus Solar- und Biogasanlagen, aus der Kleinwasserkraft sowie aus der Thurgauer Kehrichtverbrennungsanlage in Weinfelden. In einem Pressetext heisst es: «Der zertifizierte Strom ist damit ein echtes Produkt aus der Region für die Region.»

Solarstrom im Ausbau

Der jährliche Absatz von Thurgauer Naturstrom hat sich seit 2011 mehr als verzehnfacht. Im vergangenen Jahr sind die Verkäufe des zertifizierten Stroms um mehr als 50 Prozent auf rund 59 Gigawattstunden Strom gestiegen, teilt die EKT Energie AG mit. Diese Menge entspricht in etwa dem Jahresverbrauch der Stadt Weinfelden. Die Zahl der Kunden (inklusive Industriekunden) ist auf 7600 gestiegen (Vorjahr: gut 4600).

Zugelegt hat vor allem die Fotovoltaik. 2018 ist die Zahl der registrierten Anlagen von 400 auf rund 1300 angewachsen. Die vermarktete Solarstrommenge erreichte insgesamt 6,1 Gigawattstunden und trug damit mehr als zehn Prozent zum Absatz von Thurgauer Naturstrom bei.

Mit dem höheren Solarstromanteil in den verfügbaren Stromprodukten wird dieser Anteil weiter zunehmen. Das am stärksten nachgefragte Produkt Aqua Eco bot im vergangenen Jahr einen Solaranteil von acht Prozent. Per 2019 wurde dieser Anteil auf 13 Prozent erhöht.

In 73 Energieversorgungsunternehmen vertreten

2018 hat auch die Verbreitung von Thurgauer Naturstrom in den Energieversorgungsunternehmen (EVU) leicht zugelegt. In 73 (Vorjahr: 68) von kantonsweit 94 lokalen EVU wurde der regional produzierte Strom angeboten. Fünf EVU haben Naturstrom bereits zum Standardprodukt gemacht. Dazu zählt zum Beispiel das EW Hüttlingen, das sich gemäss Mitteilung bewusst für eine Vorreiterrolle entschieden hat.

(Karte: PD)

(Karte: PD)

Aber auch grössere Vertriebspartner wie Tobel-Tägerschen sorgen dafür, dass der ökologische Mehrwert der örtlichen Produktion direkt in die lokale Stromversorgung fliesst, dass erneuerbarer Strom aus dem Dorf auch im Dorf vermarktet wird. «Die lokale Produktion, verbunden mit dem Herkunftsnachweis, sorgt dafür, dass in Sachen Energie lokale Wertschöpfung erzielt werden kann», erklärt Martin Studerus, Leiter Vertrieb bei der EKT.

Naturstrom hat im Thurgau zwei neue Botschafterinnen

Inzwischen darf Thurgauer Naturstrom, ganz im Zeichen der jugendlichen Klimabewegung, auf zwei neue Botschafterinnen zählen. Svenja Ciarla und Filippa Locher aus Romanshorn unterstützen Christine und Pepe Lienhard in ihrem Engagement. Im Pressetext heisst es: «Die zwei jungen Frauen machen nicht irgendwelche Trends mit, sondern sind dabei, einen einfachen, ökologisch bewussten Lebensstil zu entwickeln.»

Hinweis: www.thurgauer-naturstrom.ch

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