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Idylle pur: Der Sommermarkt der Klinik St.Katharinental bei Diessenhofen hat Zukunft

Zum zehnjährigen Bestehen des Bistros im St. Katharinental verwandelte sich das Klinikareal in eine kleine Marktstadt. Über 900 Besucher genossen Samstag und Sonntag, Kunsthandwerk, Kultur und Kulinarik.
Thomas Brack
Ein idyllisches Marktstädtchen auf dem Gelände des ehemaligen Klosters. (Bild: Andrea Stalder)

Ein idyllisches Marktstädtchen auf dem Gelände des ehemaligen Klosters. (Bild: Andrea Stalder)

Es schien, als hätte Petrus eine Scharte auszuwetzen: Ein Sturmtief hatte vergangenen Dezember zum Abbruch des Weihnachtsmarkts im St. Katharinental geführt. Nun strahlte die Junisonne auf die idyllische Szenerie des Sommermarkts St. Katharinental bei Diessenhofen. Das kristallklare Wasser des in sämtlichen Grün- und Blautönen schimmernden Rheins strömte rauschend an den historischen Gemäuern der Rehabilitationsklinik vorbei. Veranstalter und Besucher genossen die einmalige Ambiance dieses kleinen, aber feinen Markts. Anlass für das Fest war das zehnjährige Jubiläum der unmittelbar am Fluss gelegenen Cafeteria.

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

«Es war ein Meilenstein, als die Denkmalpflege den Durchbruch der Klostermauern bewilligte und damit den Bau der Cafeteria ermöglichte.»

Das erzählte die OK-Präsidentin Sandra Frey, Leiterin der Hotellerie und Gastronomie der Reha-Klinik. Nebst Patienten und Besuchern kehren mittlerweile manche Wanderer, Spaziergänger und Velofahrer in das Bistro ein. «Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung zum öffentlichen Restaurant, das 365 Tage im Jahr geöffnet ist, im Sommer bis 22 Uhr abends. Elf Mitarbeiterinnen sind für den Betrieb zuständig, in den Wintermonaten fünf bis sechs.»

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Offensichtlich überzeugt auch das kulinarische Angebot mit den Fitnesstellern die Gäste, besonders beliebt sind die Fischknusperli. Die Lage so unmittelbar am Rhein ist einmalig, dass man den französischen Ausdruck für unmittelbar am Wasser gelegene Gaststätten, «les pieds dans l’eau», also «die Füsse im Wasser», mit Fug und Recht auf die Cafeteria anwenden kann. Das bekräftigt auch Mitarbeiterin Regula Gasser, die seit dem Anfang im Jahr 2009 dabei ist.

«Arbeitsort und Arbeitsklima gefallen mir ausgezeichnet. Mich freut es, dass sich unsere Cafeteria zusehends zum Ausflugsziel entwickelt. In der Hochsaison stossen wir dann gelegentlich an unsere Grenzen.»

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Von Schmuckstücken bis zu Holzschnitzereien

Vom Angebot der rund 40 Marktaussteller begeistert zeigten sich die Besucher Heidi Schellenberg und Patrick Germann aus Guntershausen.

«Es zieht uns immer wieder an diesen magischen Kraftort. Die Aussteller haben ihre Produkte selber liebevoll hergestellt.»

Das Angebot ist vielfältig und bietet Trouvaillen aus vielen kunsthandwerklichen Bereichen, seien es nun filigran hergestellte Schmuckstücke, Kinderkleider, Gestricktes und Getöpfertes oder Holzschnitzereien. So konnten zum Beispiel am farbenfrohen Stand der Filzerin Isa Kunert Kinder selber Feen aus bunten Wollstücken binden. Auch die leckeren Mürbel-Milchcaramels fanden Anklang bei den Besuchern.

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Heiner und Brenda Hak aus Diessenhofen waren voll des Lobes über den Sommermarkt:

«Alle Stände sind schön hergerichtet, das Ess- und Trinkangebot ist verlockend. Und der Wurstkäsesalat in der Cafeteria ist einfach spitze.»

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Sommermarkt St. Katharinental. (Bild: Andrea Stalder)

Für Kulturinteressierte bot sich ein Gang ins Schaudepot an, wo man erfahren konnte, wie die Urgrosseltern lebten und ihren Alltag bewältigten. Kurator Peter Betscher und die Volkskundlerin Claudia Eimer wussten spannende Anekdoten aus der damaligen Zeit zu erzählen. Und das Kleinod der barocken Baukunst, die Klosterkirche, stand zur freien Besichtigung offen. Sandra Frey sagte: «Bis Sonntagnachmittag hatten wir 900 Besucher. Dieser Erfolg leitet unsere Gedanken in die Richtung, dass wir künftig anstelle des Weihnachtsmarktes den Sommermarkt durchführen werden.»

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