Mitten im Dorf: Sirnacher Katholiken wollen bauen

Mit einem modernen Anbau an das Pfarrhaus will die Kirchgemeinde ihr akutes Platzproblem angehen.

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Die Visualisierung zeigt, wie sich der moderne Anbau mit dem bestehenden Pfarrhaus verbinden liesse.

Die Visualisierung zeigt, wie sich der moderne Anbau mit dem bestehenden Pfarrhaus verbinden liesse.

Bild: PD
Alex FreiKirchenpräsident

Alex Frei
Kirchenpräsident

(Bild: ZVG)

Die ursprünglich im April vorgesehene Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sirnach war auf den Frühherbst verschoben worden. Präsident Alex Frei begrüsste die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger in der St.Remigius-Kirche, wo genügend Platz vorhanden war.

Haupttraktandum war ein Planungskredit von 440'000 Franken für die Sanierung des Pfarrhauses in Sirnach, das auch mit einem Anbau versehen werden soll. Das Pfarrhaus ist in einem schlechten Zustand. Die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den letzten Jahren gewachsen, insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Pastoralraum. Derzeit sind sie an drei Orten in Sirnach untergebracht, was für die Arbeitsabläufe nicht immer ideal ist. Der Bau beinhaltet vor allem Büros, Unterrichtsräume und eine Wohnung. Auf Wunsch der Schule Sirnach plant die Kirchgemeinde einen Kindergarten, der im Neubau realisiert werden soll.

Das aus einem Studienauftrag entstandene Projekt mit einem kombinierten Alt-Neubau wurde von den Architekten Peter Büchel und Stefan Neubig vorgestellt. Anschliessend wurde diskutiert und Fragen gestellt, insbesondere das vorgesehene Flachdach des Anbaus rief Kritik hervor. Der Planungskredit wurde in der Folge mit grossem Mehr genehmigt, sodass das Projekt nun weiterverfolgt werden kann. Im Frühjahr 2021 soll der Baukredit gesprochen werden, sodass mit dem ersten Spatenstich im Frühherbst 2021 gerechnet wird.

Die weiteren Traktanden, insbesondere Rechnung 2019 und Budget 2020 mit gleichbleibenden Steuerfuss, fanden ebenfalls Zustimmung. (red)