Sirnacher Gemeinderat klärt Temporeduktion für Hochwachtstrasse

Die Sirnacher Behörde lässt ein Gutachten für die Strasse erstellen. Er reagiert damit einem Bedürfnis aus der Bevölkerung.

Roman Scherrer
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Die Kuppe auf der Hochwacht ist eine unübersichtliche Stelle.

Die Kuppe auf der Hochwacht ist eine unübersichtliche Stelle.

(Bild: Roman Scherrer)

Tempo 80 ist erlaubt auf der Ausserortsstrecke zwischen Sirnach und Busswil. Und gerade deswegen ist die Hochwachtstrasse bei den Einwohnern der Gemeinde immer wieder Thema. «Wir haben vor etwa zwei Jahren eine umfassende Umfrage in der Bevölkerung gemacht», sagt Gemeindepräsident Kurt Baumann. «Dabei war die Hochwachtstrasse immer wieder Thema.» Auch an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Dezember habe es ein Votum dazu gegeben.

Kurt BaumannGemeindepräsident Sirnach

Kurt Baumann
Gemeindepräsident Sirnach

Einerseits beanstanden die Einwohner die Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde, aber auch, dass die eher schmale Strasse teilweise unübersichtlich ist. Letzteres ist insbesondere bei der Hügelkuppe auf der Hochwacht der Fall, wo sich entgegenkommende Verkehrsteilnehmer kaum sehen können, bis sie schliesslich aneinander vorbeifahren. «Es wird schon auch gerast auf dieser Strecke», sagt Kurt Baumann. Dadurch würden sich insbesondere Fussgänger und Velofahrer verunsichert fühlen.

«Und die Hochwacht ist schliesslich ein beliebtes Ausflugsgebiet.»

Das Anliegen aus der Bevölkerung hat der Sirnacher Gemeinderat nun aufgenommen. Er hat entschieden, eine allfällige Temporeduktion auf der Hochwachtstrasse prüfen zu lassen. Die Behörde hat die Frauenfelder Büro Widmer AG beauftragt, ein entsprechendes Verkehrsgutachten zu erstellen. Sie rechnet mit Kosten von 6000 bis 9000 Franken.