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An der Aadorfer Alters-Tischmesse ist Siebzig das neue Fünfzig

Die ältere Generation erschien in Scharen. Denn die kommunale Kommission «Gesellschaft und Gesundheit» hatte am Freitag zur ersten Alters-Tischmesse geladen.
Kurt Lichtensteiger
Eine Besucherin der Aadorfer Alters-Tischmesse hat es «cheibe glatt» mit dem bekannten Hackbrettspieler Nicolas Senn. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Eine Besucherin der Aadorfer Alters-Tischmesse hat es «cheibe glatt» mit dem bekannten Hackbrettspieler Nicolas Senn. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Der Fokus liege auf günstigen Rahmenbedingungen, die eine gute Lebensqualität ermöglichten, sagte Sabina Peter Köstli in ihrer Begrüssungsrede.

«Als zuständige Gemeinderätin durfte ich 2014 mit einer Arbeitsgruppe das Alterskonzept ausarbeiten, mit dem Ziel, zufrieden älter zu werden in der Gemeinde Aadorf.»

Auch Informationen und Beratung über Angebote zu Altersfragen seien wichtig gewesen. Dienlich dafür sei die Broschüre «Drehscheibe Alter», die aufzeigen könne, wo man mit seinen Anliegen am besten aufgehoben sei.

Es war für die Verantwortliche des Ressorts «Gesellschaft und Gesundheit» wohl eine ihrer letzten öffentlichen Amtshandlungen nach 15-jähriger Zugehörigkeit zum Gemeinderat. Darauf unterhielt der begnadete Hackbrettler Nicolas Senn die mehrheitlich grauen Häupter sowohl musikalisch als auch mit zündenden Sprüchen.

13 Organisationen präsentierten sich

«Siebzig ist das neue Fünfzig», «Das beste Alter ist jetzt» oder «Das Alter ist ein Spital, das alle Krankheiten aufnimmt» konnte man lesen, wenn man mit der Altersgruppe 65plus auf den Rundgang machte. 13 Organisationen stellten ihre Angebote vor: die Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter, die Aagena, die Pro Senectute, Karin Buchs mit ihrer Ernährungsberatung, die Drogerie Buchs, die Fachstelle benevol für Freiwilligenarbeit, die beiden Kirchgemeinden, der Strickkreis Wulleknäuel, die Fusspflege-Praxis, der Verein Spitex-Dienste Aadorf, das Alterszentrum Aaheim, Drehscheibe Alter und der Büecherchorb Aadorf. Vergeblich gesucht wurden hingegen Weiterbildungsangebote wie Sprachkurse oder Kurse zur Handhabung von Handys und zum Umgang mit dem Internet, trägt doch geistiges Training zur erhöhten Lebensqualität bei. Grund dafür mag sein, dass in Aadorf die Erwachsenenbildung noch in den Kinderschuhen steckt.

Gemeinderätin Sabina Peter Köstli als Tischmesse-Organisatorin. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Gemeinderätin Sabina Peter Köstli als Tischmesse-Organisatorin. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Eine Lesung mit Susanna Schwager aus ihrem Buch «Das volle Leben» und ein Vortrag zu Ernährung rundeten den Nachmittag ab. Still in einer Leseecke sitzend oder angeregt an herbstlich gedeckten Tischen im Beizli diskutierend, liess es sich jedoch noch bis in den Abend hinein gut verweilen. Sabina Peter Köstli zog am Ende ein positives Fazit:

«Wir sind daran interessiert, dass die Leute möglichst lange selbstständig zu Hause bleiben können, was diese auch wünschen. Dazu bauen wir Hemmschwellen ab und leisten Hilfe zur Selbsthilfe.»

Eine Blitzumfrage bei Besuchern und Tischmessebetreibern zeigte ein durchaus positives Bild, was die Organisatoren zuversichtlich stimmen dürfte.

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