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Sie sehen für unsere Welt schwarz: Am Freitag gingen in Frauenfeld rund 50 Klimaaktivisten auf die Strasse

Wir haben die Frauenfelder Demonstranten zu ihren Plakaten befragt.
Rahel Haag
Frauenfeld TG - Kilmademo Frauenfeld.Frauenfeld TG - Kilmademo Frauenfeld.
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29 Bilder

Klimademo Frauenfeld


Joana Alfare (20)

«Ich habe mein Plakat erst gestern gebastelt. Das hat rund drei Stunden gedauert, weil ich mir noch überlegen musste, was ich schreiben will.

Joana Alfare (20) aus Gachnang. (Bild: Rahel Haag)

Joana Alfare (20) aus Gachnang. (Bild: Rahel Haag)

Auf der Vorderseite steht nun ‹Save the animals›, also ‹Schützt die Tiere› und ‹Klimaschutz vor Profit›.

Letzteres ist als Kritik an der SVP und der FDP gedacht. Es stört mich, dass die SVP immer wieder sagt, dass die Migranten für alle Probleme verantwortlich sind. Das ist einfach nicht wahr! Auf die Rückseite habe ich ‹Everyone stop littering›, sprich ‹Werft euren Abfall nicht einfach auf die Strasse›, geschrieben. Diesen Slogan habe ich gewählt, weil Demonstranten oftmals vorgeworfen wird, dass sie ihren Müll liegen lassen.»


Hans-Ruedi Achtnich (69)

«An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich das Plakat in meinen Händen nicht selber gestaltet habe. Vor der Demonstration habe ich jene Schilder angeschaut, welche die Organisatoren mitgebracht haben, und dieses ist perfekt auf mich zugeschnitten. ‹Klima vor Profit›, steht darauf.

Hans-Ruedi Achtnich (69) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Hans-Ruedi Achtnich (69) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Ich habe früher an der Kanti Wirtschaft unterrichtet, deshalb habe ich es mir ausgesucht.

Meine Frau und ich sind vor allem hier, um die Jungen zu unterstützen. Wobei wir uns schon seit rund 40 Jahren mit dem Thema beschäftigen und uns für die Umwelt einsetzen. In diesem Jahr haben wir schon einmal in Frauenfeld und in Zürich an einer Demo teilgenommen.»


Sina Gabanyi (24) und Carmen Lipari (33)

«‹Oma, was ist ein Schneemann?›, steht auf meinem Plakat. Den Spruch habe ich im Internet entdeckt und finde ihn passend. Es gibt ja heute schon fast keinen Schnee mehr im Winter.

Sina Gabanyi (24) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Sina Gabanyi (24) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Aktuell sehe ich schwarz für unsere Welt, deshalb möchte ich selber auch nicht Mutter werden.

Carmen Lipari (33) aus Islikon. (Bild: Rahel Haag)

Carmen Lipari (33) aus Islikon. (Bild: Rahel Haag)

Für meine Kinder würde ich mir wünschen, dass sie eine ebenso schöne Kindheit haben könnten wie ich. Ich glaube aber nicht, dass dem so sein würde. Meine Freundin Carmen Lipari und ich sind heute zum ersten Mal an einer Klimademo. Ich habe ihr ebenfalls ein Plakat gebastelt. ‹Klima ist wie Bier – zu warm ist es scheisse›, habe ich draufgeschrieben, weil sie gerne Bier trinkt.»


Chantal Vetsch-Niklaus (51)

«Mein Plakat ist so gross, dass ich Hilfe beim Tragen brauche. ‹Umwält schützä, tuät allnä nützä›, habe ich darauf geschrieben. Dieser Spruch kam mir spontan in den Sinn und bringt die Sache auf den Punkt.

Chantal Vetsch-Niklaus (51) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Chantal Vetsch-Niklaus (51) aus Frauenfeld. (Bild: Rahel Haag)

Ich wollte damit ausdrücken, dass der Klimawandel uns alle etwas angeht und wir dringend handeln müssen.

Zudem war mir wichtig, dass der Slogan neutral formuliert ist und niemanden angreift. Schuldzuweisungen finde ich in diesem Zusammenhang gefährlich. Ich nehme bereits zum dritten Mal an einer Klimademo teil. Aktuell gehen ja in erster Linie die Jungen auf die Strasse, umso wichtiger ist es mir, dass die ältere Generation sie unterstützt.»


Florian Müller (37)

«Ich habe mir für die Klimademo heute extra einen Slogan einfallen lassen, der zum Thurgau passt: ‹Wir kämpfen wie Löwen für die Welt!› Der Slogan auf der Vorderseite lautet: ‹Än Klimalügner mag i nöööd.› Er ist an das Volkslied ‹Es Burebüebli› angelehnt und spielt darauf an, dass es – gerade in den Reihen der SVP – viele Politiker gibt, die behaupten, dass der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht wird.

Florian Müller (37) aus Berg. (Bild: Rahel Haag)

Florian Müller (37) aus Berg. (Bild: Rahel Haag)

Mit meinen Plakaten werde ich auch an der nationalen Klimademo in Bern teilnehmen.

Der Thurgauer Slogan von Florian Müller (37) aus Berg. (Bild: Rahel Haag)

Der Thurgauer Slogan von Florian Müller (37) aus Berg. (Bild: Rahel Haag)

Ich finde, dass die Schweiz als reiches Land in Sachen Klimaschutz Innovationen vorantreiben sollte, unter anderem deshalb gehe ich auf die Strasse.»


Sheela Steiger (19)

«Weil ich möchte, dass mein Plakat auffällt und dadurch vielleicht auch andere animiert, sich für den Klimaschutz einzusetzen, habe ich es in knalligen Farben gestaltet. Darauf zu sehen ist die vermenschlichte Erdkugel mit Tränen in den Augen und einem Schild in den Händen auf dem ‹Help me›, also ‹Helft mir›, steht. Für das Sujet habe ich mich auf Instagram inspirieren lassen. Das ist bereits meine vierte Klimademo.

Ich gehe auf die Strasse, weil es so nicht weitergehen kann.

Sheela Steiger (19) aus Fruthwilen. (Bild: Rahel Haag)

Sheela Steiger (19) aus Fruthwilen. (Bild: Rahel Haag)

Wenn wir die Erde zerstören, können wir nicht auf einen anderen Planeten ausweichen. Ich möchte einmal Kinder haben, und sie sollen eine Zukunft haben.»

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