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Die Münchwiler Stützpunktfeuerwehr hat einen neuen Kommandanten

Die Stützpunktfeuerwehr hat ihren Kommandanten Adrian Werder aus dem Dienst verabschiedet. Für ihn rückt der bisherige Vize Patrik Brunner nach.
Lukas Gerzner
Der abtretende und der neue Kommandant der Münchwiler Stützpunktfeuerwehr: Adrian Werder und Patrik Brunner. (Bild: Lukas Gerzner)

Der abtretende und der neue Kommandant der Münchwiler Stützpunktfeuerwehr: Adrian Werder und Patrik Brunner. (Bild: Lukas Gerzner)

Sie nennen sich Kameraden, als solche verabschieden sie sich auch. Und wenn in der Feuerwehr der Kommandant abtritt, sind die Emotionen besonders zu spüren. Am vergangenen Freitag hat die Feuerwehr Region Münchwilen bei ihrer alljährlichen Soldauszahlung Adrian Werder aus seinem Feuerwehrdienst verabschiedet.

26 Jahre lang diente er in der Feuerwehr Münchwilen, die letzten vier Jahre ist er dem Milizbetrieb im Grad des Majors als Kommandant vorgestanden. Ab Januar 2019 wird für ihn der Vizekommandant Patrik Brunner ins Amt des Kommandanten nachrücken. Nun kann Adrian Werder ein Fazit ziehen:

«Es waren lehrreiche Jahre mit spannenden Leuten.»

«In der Milizfeuerwehr basiert alles auf Freiwilligkeit und das bewirkt, dass gemeinsam viel mehr erreicht werden kann», sagt der 50-Jährige.

Integration von Bettwiesen ein Höhepunkt

Tatsächlich gab es für die Feuerwehr Münchwilen viele Herausforderungen zu bewältigen. Schon bei Werders Antritt als Kommandant im Januar 2015 gab es Abklärungen zur Integration der Feuerwehr Bettwiesen in die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen. Keine einfache Angelegenheit. «Doch wir haben uns zusammengerafft für eine Lösung und wir haben es geschafft, was für mich klar ein Highlight war.»

Das Resultat lässt sich sehen. Die Feuerwehr Münchwilen wurde im Januar 2018 zur Feuerwehr Region Münchwilen und nun komplettieren die Bettwieser als Zug 3 die Organisation zu 140 Angehörigen der Feuerwehr. Auch die Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren hat zugenommen. «Es ist für mich eine Freude zu sehen, was wir jetzt in der Region haben», sagt Werder.

In seiner gesamten Dienstzeit hat Adrian Werder über 1000 Übungen besucht und hat an fast 500 Einsätzen teilgenommen. Dazu kamen zahlreiche Kurse und besonders seit dem Amt des Kommandanten die volle Verantwortung für den Verbleib der freiwilligen Feuerwehr Münchwilen: «Die Verantwortlichkeit hört nirgends auf. Ich wurde zwar vom Gemeinderat als Kommandant gewählt, doch ich habe keinen Vertrag unterschrieben.» Als stressig hat er diese Zeit nicht empfunden: «Meine Familie ist immer hinter mir gestanden. Trotzdem gab es in letzter Zeit auch den Anstoss: Jetzt reicht es.»

Socke aus einer Brandschutz-Jacke

An der Soldauszahlung würdigen die Feuerwehrleute ihren abtretenden Kommandanten mit viel Herz und Applaus. Für die Übergabe an seinen Nachfolger Patrik Brunner hat Adrian Werder eine alte Brandschutz-Jacke zu einem Socken verarbeitet. Der neue Kommandant sagt:

«Wir kannten uns schon vor der Feuerwehr, haben zusammen die Pfadi gemacht.»

Der St. Margarether war froh ab der guten Zusammenarbeit mit Werder im Vorfeld der Übergabe. «Im letzten Jahr hat mir Adrian mehr und mehr Aufgaben abgegeben.»

Patrik Brunner ist seit 1996 in der Feuerwehr Münchwilen, seit 2000 als Offizier. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder im Teeniealter und arbeitet als Produktionsleiter. Der neue Kommandant möchte nach den vielen Umstellungen in Zukunft vor allem Kontinuität in die Organisation bringen. «Ich wünsche mir, dass der Teamspirit, den ich an dieser Soldauszahlung so stark gespürt habe, bestehen bleibt. Ich fühle mich dadurch getragen.»

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