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Bezirksgericht Frauenfeld: Sex mit einem Kind. 79-Jähriger meldet Berufung an

Verurteilter hält sich den Gang vors Thurgauer Obergericht offen. Erst nachdem das schriftliche Urteil eingetroffen ist, wird engültig entschieden.
Ida Sandl
Ein Kameramann filmt vor dem Bezirksgericht Frauenfeld. (Archivbild: Donato Caspari)

Ein Kameramann filmt vor dem Bezirksgericht Frauenfeld. (Archivbild: Donato Caspari)

Das Urteil des Bezirksgerichts Frauenfeld dürfte noch nicht das letzte Wort gewesen sein. Der 79-Jährige, der am 23. September wegen sexueller Handlungen mit einem 15-Jährigen schuldig gesprochen wurde, hat Berufung beim Bezirksgericht angemeldet.

Ob der Schuldspruch tatsächlich ans Obergericht weitergezogen wird, werde aber erst entschieden, wenn die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt. Das sagt der Verteidiger des Mannes auf Anfrage. Dann werde er die Details mit seinem Mandanten besprechen und abwägen, ob eine definitive Berufungserklärung ans Obergericht erfolgt. Der Beschuldigte hat sich einen Namen gemacht als Kämpfer für die Rechte von Gefangenen. Er bestreitet, dass er den Jungen jemals sexuell berührt habe .

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