Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Verkehrsberuhigung beschädigt: Gemeinderat Braunau erwägt striktere Massnahmen für Dorfstrasse

Der Gemeinderat hat bei den kürzlich erstellten Verkehrsinseln am Kirchensteig bereits mehrmals Beschädigungen festgestellt. Sollte das künftig wieder passieren, könnte er gar ein Fahrverbot für die Strasse prüfen.
Roman Scherrer
Seit Anfang Mai stehen auf dem Braunauer Kirchensteig Inseln zur Verkehrsberuhigung. (Bild: Roman Scherrer)

Seit Anfang Mai stehen auf dem Braunauer Kirchensteig Inseln zur Verkehrsberuhigung. (Bild: Roman Scherrer)

Es ist ein Satz, der die Leser der Braunauer Gemeindenachrichten aufhorchen lässt: «Falls die verkehrsberuhigenden Massnahmen weiter beschädigt oder ignoriert werden, müssen wir zu härteren Massnahmen greifen!», schreibt der Gemeinderat.

Die Behörde bezieht sich damit auf vier kleine Inseln, bestehend aus schwarzen und gelben Betonsteinen. Was noch eher wie ein Provisorium aussieht, soll auf der Strasse Kirchensteig, im Norden des Dorfs, den Verkehr verlangsamen.

Gerne als Abkürzung benutzt

«Wir haben schon länger festgestellt, dass an dieser Stelle schnell gefahren wird», sagt Gemeindepräsident David Zimmermann. Zudem werde die Strasse gerne als Abkürzung benutzt. Etwa von Lieferdiensten, die auch mit Lastwagen unterwegs sind. Mit einer Breite von rund dreieinhalb Metern ist der Kirchensteig eigentlich nicht für schnelles Fahren geeignet. Zu diesem Thema hat der Gemeinderat Gespräche mit den Anwohnern geführt und sich anschliessend für eine verkehrsberuhigende Massnahme entschieden.

In Form der schwarz-gelben Inseln besteht diese seit Anfangs Mai. Und bereits wurde sie beschädigt. «Da müssen Leute hineingefahren sein», sagt Zimmermann. So seien die Inseln verschoben gewesen und die äussere Schicht der Betonsteine teilweise abgebröckelt. Gleich mehrmals sei dies geschehen. Gemeindemitarbeiter haben die Inseln jeweils wieder zurechtgerückt.

«Es ist unerklärlich, wie jemand die Verkehrsberuhigungen verschieben oder in sie hineinfahren kann, ohne es zu bemerken», so David Zimmermann. Er verweist darauf, dass sich die Verursacher der Schäden bisher nicht gemeldet haben. Man habe es in den Gemeindenachrichten absichtlich scharf formuliert, in der Hoffnung es beziehe jemand Stellung zu dem Fall.

Entwicklung abwarten

Eine leere Drohung sollen die «härteren Massnahmen» jedoch nicht sein. «Sollte es wieder Beschädigungen geben, werden wir handeln müssen», sagt Zimmermann. Im äussersten Fall sei gar ein Fahrverbot denkbar, das die Durchfahrt nur Anwohnern und Zubringern erlaubt.

«Es wäre nicht schön, wenn wir so weit gehen müssten. Ein Fahrverbot erfordert auch regelmässige Kontrollen», so Zimmermann. Zunächst will der Gemeinderat nun abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Gibt es keine weiteren Vorkommnisse, sollen die heutigen Inseln bestehen bleiben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.