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Sekundarschule Hüttwilen will ihren Steuerfuss um sechs Prozentpunkte senken

Die Sekundarschulgemeinde Hüttwilen informierte in Nussbaumen über das Budget 2020 mit einem Steuerfuss im Sinkflug. Darüber stimmen die Schulbürger am 20. Oktober ab.
Manuela Olgiati
Schulleiter Urs Oberholzer und Schulpräsident Fredi Himmelberger informieren. (Bild: Manuela Olgiati)

Schulleiter Urs Oberholzer und Schulpräsident Fredi Himmelberger informieren. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Schulbürgerinnen und Schulbürger holten sich in der Mehrzweckhalle Nussbaumen erste Informationen über Zahlen ab. Beim Gesamtaufwand von rund 4,65 Millionen Franken rechnet die Schulbehörde mit einem Defizit.

Finanzchefin Priska Straub erläutert die Posten des Budgets 2020. Auf den mit Zahlen reich befrachteten Informationsabend vom Freitag stimmten Schülerinnen der Sekundarschule unter der Leitung von Lehrer Stefan Leiprecht mit Liedern ein. Schulleiter Urs Oberholzer berichtete aus dem Schulalltag.

Schülerzahlen steigen

Der Zeitpunkt der Budgetierung sei früher als geplant, erklärte Finanzchefin Priska Staub. Dies habe die Planung etwas unvorhersehbarer gemacht. Es kann von einer anhaltend hohen Steuerkraft ausgegangen werden. Dies wirke sich auch bei einem tieferen Steuerfuss in einem erquicklichen Betrag aus. Mehreinnahmen sind bei der Grundstückgewinnsteuer einkalkuliert.

Der Aufwand bei den Schulliegenschaften liege mit veranschlagten 806'400 Franken um rund 100'000 Franken höher als im Vorjahresbudget. Das Flachdach des Baus aus dem Jahr 1996 und der Verbindungsbrücke müsse für 90'000 Franken saniert werden. Zudem braucht es eine neue Raumausstattung von zwei Schulzimmer für 17'000 Franken.

Die Sekundarschulgemeinde Hüttwilen rechnet mit steigenden Schülerzahlen. Bis 2022 werden 170 Schüler unterrichtet. Voraussichtlich werde im 2020 pro Jahrgang die Einführung einer vierten ersten Klasse nötig. Mehr Schüler wirken sich in höheren Lohnkosten aus. Das Budget enthält die Beitragsleistung auf dem revidierten Beitragsgesetz, welches ab 2020 gültig ist und die SSG entlasten wird. Es geht von einem um sechs Prozentpunkte reduzierten Steuerfuss von neu 30 Prozent aus. Dem Aufwand von 4,650 Millionen Franken steht ein Ertrag von 4,457 Millionen Franken gegenüber, was sich in einem Defizit von 193'100 Franken widerspiegelt. Das Eigenkapital weist rund zwei Millionen Franken aus. (mao)

In den zehn Minuten des Schulpräsidenten sprach Fredi Himmelberger von sieben Strategiezielen der Behörde. Vier davon konnten erledigt werden. Darunter falle die Planung wie Kostengutsprachen zum neuen Lehrplan, die HRM2-Rechnungslegung wurde bereits eingeführt. Nun könne auch der Steuerfuss gesenkt werden, und zwar um sechs Prozentpunkte.

Die Kosten des Sieben-Millionen-Neubaus der Sporthalle konnten eingehalten werden, die Liegenschaften sind auf dem neuesten Stand. Auf der «To-do-Liste» stehe ein Förderkonzept. Himmelberger informierte darüber, dass die Behörde eine Diskussion über eine Fusion der Schulgemeinden zur Volksschulgemeinde anregt.

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