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Der Thurgau zieht die Convia nicht mehr im Einladungsverfahren bei

Thomas Wunderlin
Frauenfeld TG - Der Strassenbauunternehmer Convia. Baustelle an der Kreuzung Brotegg- und Generalweberstrasse.

Frauenfeld TG - Der Strassenbauunternehmer Convia. Baustelle an der Kreuzung Brotegg- und Generalweberstrasse.

Das Strassenbauunternehmen Convia Bau AG in Bürglen hat in den letzten sechs Jahren keinen Auftrag des Kantons Thurgau im Einladungsverfahren erhalten, wie der Chef des kantonalen Tiefbauamts, Andy Heller, mitteilt. Der Regionalleiter Ostschweiz der Kibag, Philipp Althaus, hatte dem Kanton vorgeworfen, den Belagsimport zu fördern, in dem er die Convia im Einladungsverfahren beiziehe.

Thurgauer Strassenbauer halten sich für benachteiligt gegenüber der Convia, die der Tuttlinger Storz-Gruppe gehört (siehe unten stehenden Artikel). Die Convia hat laut den andern Thurgauer Strassenbauern einen Preisvorteil, da sie ihren Asphalt aus einem Storz-Mischgutwerk in Engen bezieht.

Eine bis 2012 reichende Recherche ergibt laut Heller, dass die Convia 2012 einen Auftrag im Einladungsverfahren und 2016 einen Auftrag im freihändigen Verfahren erhielt. An die Kibag vergab das Tiefbauamt in dieser Zeit fünf Aufträge im Einladungsverfahren und vier Aufträge im freihändigen Verfahren.

Insgesamt erhielt die Convia AG in den letzten sieben Jahren vom Thurgauer Tiefbauamt 37 Aufträge mit einer Auftragssumme von 27,6 Millionen Franken, die Kibag 33 Aufträge mit 26,1 Millionen Franken.

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