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Am Steckborner Unternehmer-Apéro: Seesicht ist ganz schön teuer

Die Politische Gemeinde Steckborn lud am Freitag zum Unternehmer-Apéro auf das URh-Schiff Arenenberg. Im Zentrum des Netzwerkanlasses stand die aktuelle Immobilienmarkt-Situation am Untersee.
Margrith Pfister-Kübler
Am gut besuchten Unternehmer-Apéro auf hoher See: In der ersten Reihe hören Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und Steckborns Stadtrat Jonas Füllemann dem Immobilienmann Werner Fleischmann zu. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Am gut besuchten Unternehmer-Apéro auf hoher See: In der ersten Reihe hören Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und Steckborns Stadtrat Jonas Füllemann dem Immobilienmann Werner Fleischmann zu. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Denkanstösse mitzugeben, das stand im Zentrum des Unternehmer-Apéros der Politischen Gemeinde Steckborn am Freitagabend. Stadtrat Jonas Füllemann, Ressort Wirtschaft und Tourismus, freute sich über den Grossaufmarsch und begrüsste speziell Regierungspräsidentin Cornelia Komposch. Füllemann betonte:

«Steckborn bietet sehr viel.»

Er zählte unter anderem das neue Coworking-Space an der Kirchgasse 17 auf, wo sich Interessierte einmieten können und damit lange Arbeitswege vermeiden.

Bernina-Nähschiff ist Zukunftsmusik

Stimmungsvoll war die Ambiance auf dem URh-Schiff Arenenberg. Als grössere Aktionärin bezeichnete Remo Rey, Geschäftsführer Schifffahrtsgesellschaft URh, die Stadt Steckborn. Rey signalisierte Kooperationswillen und sprach von einem «Nähschiff mit Bernina» als Idee.

Das Hauptinteresse des Abends galt jedoch den Informationen von Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, Weinfelden. Mittels Lebenslauf – aufgewachsen in Salenstein, Sek in Ermatingen, Lehre auf dem Grundbuchamt Steckborn – zeigte er «Einheimischenwissen» auf. Als Paradies für Immobiliensuchende bezeichnete er den Thurgau. Der Liegenschaftenmarkt in der Seeregion sei beeinflusst durch Zuwachs von Konstanz, Zürich und St. Gallen her. «Allgemein lässt sich aber sagen», so Fleischmann, «dass die Preise sinken, sobald man sich Richtung Frauenfeld bewegt». Über ganz Steckborn gerechnet lagen die Baulandpreise 2008 noch bei 250 Franken pro Quadratmeter.

«Heute sind es im Schnitt 700 Franken.»

Auch beim Stockwerkeigentum sei Steckborn massiv teurer als der Rest der Region. Doch Bauen sei nicht teurer geworden, sondern die Margen seien gewachsen, erklärte Fleischmann. Radikal verschoben habe sich auch das Umfeld, bis hin zur Politik: Beispiel Raumplanung, weniger Land, ergo wird das Land teurer. Fleischmanns Prognose: «Landpreise steigen.»

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