Seepolizei
Im Zweifelsfall lieber sofort ausschiffen: Zehn Verhaltensregeln für eine sichere Fahrt auf der Thur

Die Thur ist kein schiffbares Gewässer. Trotzdem lockt sie an warmen Sommertagen viele Freizeitkapitäninnen und -kapitäne an. Zur Verhinderung von Unfällen wurde für den Kanton Thurgau das Merkblatt «Für eine sichere Fahrt auf der Thur» überarbeitet.

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Flussrettungs-Training der Kantonspolizei Thurgau auf der Thur.

Flussrettungs-Training der Kantonspolizei Thurgau auf der Thur.

Bild: Kapo TG

(red) «Die Thur und ihre Gefahren werden oft unterschätzt», sagt Marcel Kuhn, Dienstchef der Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau. Deshalb wurde das Merkblatt «Für eine sichere Fahrt auf der Thur» gemeinsam mit dem Amt für Umwelt überarbeitet. Darin sind zehn Verhaltensregeln aufgeführt, die grundsätzlich auch für das Befahren von anderen Flüssen gelten.

«Verhindern, dass sich jemand verletzt oder ertrinkt»

Zusätzlich wird auf die Wildwasserstrecke zwischen der Altikerbrücke bei Niederneunforn und der Thurgauer Kantonsgrenze hingewiesen. Vom Befahren dieser Strecke raten die Seepolizei und das Amt für Umwelt dringend ab. «Auf dieser Strecke treibt die starke Strömung die Boote auf Hindernisse wie Bäume am Flussufer zu», erklärt Tim Wepf, Leiter der Abteilung Wasserbau und Hydrometrie des Thurgauer Amts für Umwelt.

«Wir möchten mit dem Merkblatt sowie den Warntafeln und Blachen verhindern, dass sich jemand ernsthaft auf der Thur verletzt oder ertrinkt.»

An allen Brücken ab der Pfynerbrücke wird jeweils mit Blachen darauf hingewiesen, dass das Befahren der Thur auf eigene Gefahr erfolgt. Bei der Altikerbrücke steht zusätzlich der Hinweis, dass hier ausgewassert werden sollte.