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Politisch Braunau schreibt zum Jubiläum schwarze Zahlen

Die Politische Gemeinde machte sich zum 20-jährigen Bestehen gleich selber ein Geschenk, nämlich einen Gewinn in der Rechnung. Die Ortsplanungsrevision befindet sich auf der Zielgeraden.
Claudia Koch
Erfreut ob der positiven Zahlen: Gemeindepräsident David Zimmermann. (Bild: Claudia Koch)

Erfreut ob der positiven Zahlen: Gemeindepräsident David Zimmermann. (Bild: Claudia Koch)

Gemeindepräsident David Zimmermann begrüsste die 56 Stimmbürger mit denselben Worten wie anno 1999 der damals amtierende Gemeindeammann. Denn heuer kann Braunau das 20-Jahr-Jubiläum als politische Gemeinde feiern. Zimmermann wartete am Freitag mit Kennzahlen von heute im Vergleich zu 1999 auf – wie dem Steuerfuss, der damals 75 und heute 49 Prozent beträgt.

«Wir dürfen mit Stolz und Dankbarkeit auf die letzten 20 Jahre zurückblicken. In dieser Zeit wurden viele Chancen erkannt und genutzt.»

Das sagte Zimmermann. Freude mischt sich in den Rückblick, vor allem wegen der Jahresrechnung 2018. Diese schliesst bei einem Ertrag von 2,53 Millionen Franken mit einem Gewinn von 79'000 Franken ab, da sämtliche Konten unter Budget gehalten werden konnten.

Externe Beratung für die Elektrizität nötig

Die Schwerpunkte im Jahr 2018 lagen bei der Strassensanierung und der dritten Etappe des Projekts Smart-Meter, bei dem weitere Glasfaserkabel verlegt und Zähler auf Smart-Meter umgerüstet wurden. Mehr Aufwand verzeichnete der Bereich Elektrizität, da dieser ohne externe Berater nicht mehr alleine gemeistert werden kann. Auch die Ortsplanungsrevision hielt den Gemeinderat auf Trab.

«Wir sind jetzt auf der Zielgeraden.»

Das merkte Zimmermann an. In einer zweiten Vorprüfung wurden der Vorschlag, die Dichteziffer in der Wohnzone zur erhöhen und eine dreigeschossige Dorfzone einzuführen, wohlwollend aufgenommen. Zimmermann rechnet damit, dass die Ortsplanungsrevision Ende 2019 genehmigt wird. Da bis dahin noch Planungskosten anfallen, beantragte der Gemeinderat, 70'000 Franken vom Ertragsüberschuss für die Ortsplanungsrevision zu nutzen. Der Restbetrag wird dem Eigenkapital zugeschrieben. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten die Jahresrechnung 2018 sowie die Gewinnverwendung einstimmig.

Ab dem neuen Schuljahr gibt's einen Mittagstisch

Ebenso einstimmig wurde die Neuorganisation der Technischen Kommission Elektrizität und Wasser genehmigt. Neu besteht diese aus einem Gemeinderat und einem technischen Leiter, der vom Gemeinderat bestimmt wird.

«Diese Änderung wird die Wege kürzer und die Arbeit zukunftsorientiert machen.»

Zukunftsorientiert rüstet sich die Gemeinde auch bei den Familienbedürfnissen: Ab dem neuen Schuljahr wird ein Mittagstisch angeboten. «Zwei Standorte stehen im Moment zur Auswahl und die Suche nach Betreuungspersonal läuft», sagte Zimmermann.

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