Schulgemeinde
Trotz intensiver Suche bleibt Vakanz in der Behörde der Primarschulgemeinde Hüttlingen bestehen – Plus in der Rechnung

Ein Sitz in der Behörde der Primarschulgemeinde Hüttlingen um Präsident Michael Ackerknecht bleibt weiterhin unbesetzt, wie an der Versammlung am Montagabend bekannt geworden ist. Dafür schliesst die Jahresrechnung 2021 besser ab als budgetiert.

Andreas Taverner
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Die Ortsteile Hüttlingen und Mettendorf liegen am Fuss des Wellenberg.

Die Ortsteile Hüttlingen und Mettendorf liegen am Fuss des Wellenberg.

Bild: Donato Caspari

«Francesco, du bist der Erste», begrüsst Michael Ackerknecht am Montagabend in der Mehrzweckhalle Hüttlingen den ersten Stimmbürger freudig. Es ist zugleich Ackerknechts erste Schulgemeindeversammlung als neuer Präsident der Primarschulgemeinde. Von 585 Stimmberechtigten finden bis zum Versammlungsbeginn 25 Stimmberechtigte und mehrere Gäste den Weg in die Halle.

Nach dem Jahresbericht stellt Ackerknecht fest, dass die Behörde immer noch aus vier statt fünf Mitgliedern besteht.

«Trotz intensiver Suche haben wir noch immer eine Vakanz in der Schulbehörde.»
Michael Ackerknecht, Präsident Primarschulgemeinde Hüttlingen.

Michael Ackerknecht, Präsident Primarschulgemeinde Hüttlingen.

Bild: Andreas Taverner

Von Gesetztes wegen müssten es fünf sein, sagt er zu den Anwesenden. Doch wie bereits im Vorjahr meldet sich niemand, um die Lücke zu schliessen.

Der leichte Zuwachs an Kindern macht es nötig, dass die alten Schulmöbel, welche über 30 Jahre alt und teils nicht mehr funktionsfähig sind, ersetzt werden. Der Antrag wird wie alle anderen Geschäfte einstimmig gutgeheissen.

Besseres Resultat als budgetiert

Die Jahresrechnung 2021 schliesst deutlich besser ab als budgetiert. Bei einem Aufwand von rund 1,398 Millionen Franken resultiert ein Gewinn von 42’355 Franken. Erwartet worden war ein Minus von rund 86’000 Franken. Vor allem die höheren Gemeinde- und Grundstückgewinnsteuern tragen zum guten Abschluss bei.

Fürs laufende Jahr sieht das Budget bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 70 Prozent einen Verlust von gut 66’000 Franken vor. So wird erwartet, dass die Beiträge des Kantons für integrativ beschulte Kinder um 50’000 Franken geringer ausfallen, da weniger Kinder Integrative Sonderschulungen benötigen.

Mit einem kräftigen Applaus der Anwesenden erklärt Schulpräsident Michael Ackerknecht die Versammlung nach knapp 40 Minuten als beendet.