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Steckborner Schüler-Musical wird zum Grusical

Die Primarschüler von Steckborn lehrten einen mit dem einstudierten Musical «Geisterstunde auf Schloss Eulenstein» in der katholischen Kirche das Gruseln. Das Publikum war von der musikalischen Leistung der kleinen Künstler begeistert.
Judith Meyer
Die kleinen Geister um den Schlossherrn Karl von Radau bei der Geisterparty. (Bilder: Judith Meyer)

Die kleinen Geister um den Schlossherrn Karl von Radau bei der Geisterparty. (Bilder: Judith Meyer)

Aus Musical mach Grusical: In der katholischen Kirche St. Jakobus in Steckborn war am Mittwochabend fast jeder Platz besetzt, als die Schüler der Primarschule Hub ihr «Grusical» vorführten: «Geisterstunde auf Schloss Eulenstein» von Peter Schindler. Das Stück wurde von der Klassenlehrerin Anja Scheifele, die das Musical mit 120 Kindern in 60 Stunden einstudierte, auf Schweizerdeutsch umgeschrieben. Am Klavier begleitete die Musikpädagogin Dorothea Kräuchi.

Kräftig und präzise sangen die Kinder des Chors das erste Lied «Die Geisterstunde ist die schönste Stunde» unter der fachkundigen Leitung von Scheifele. Dann schlichen die zwölf Geistergäste zusammen mit dem Gastgeber Karl von Radau auf die Bühne.

«Huhu, die Ketten rasseln – huhu die Geisterstunde lebt.»

Sie sangen und tanzten ausgelassen und gratulierten dem Flaschengeist, verkörpert von Ronja (13), zu seinem 1000. Geburtstag, obwohl der, wie sie scherzend bemerkten, erst wie 960 Jahre aussieht.

Gesungen mit feiner Stimme und hellen Tönen

Als Geschenk überreichten sie ihm eine neue Flasche. Er war begeistert, blieb aber bescheiden: «Was sind schon 1000 Jahre …» Plötzlich rauschte die kleine Hexe, gespielt von Olivia (9), mit ihrer neusten Erfindung, einer «Krachmaschine», herein. Alle Geistergäste freuten sich riesig – endlich konnten sie so richtig gut Krach machen. Das Lied dazu, das zum Teil einen Solopart der kleinen Hexe enthielt, wurde von der kleinen Künstlerin hervorragend mit feiner Stimme und präzis getroffenen, hellen Tönen gesungen.

Die «Krachmaschine».

Die «Krachmaschine».

Doch dann hörte man im Schloss fremde Rasseltöne – Fritz von Rabatz von Ach und Krach, gespielt vom 11-jährigen Ray, tauchte mit seiner gefürchteten Bärentrommel auf und hatte es auf die fabelhafte «Krachmaschine» abgesehen. Er erpresste die Mitglieder der Geistergesellschaft, doch diese gaben sich nicht so schnell geschlagen und fanden mit dem Erzfeind einen Kompromiss. Die Geisterparty konnte also weitergehen.

Applaus von Zuschauern, Lob von der Schulleitung

Mit dem Anfangslied verabschiedeten sich die Kinder von ihrem Publikum und ernteten grossen Applaus mit Bravorufen und der Aufforderung nach einer Zugabe. «Ich bin sehr stolz auf die Kinder», erklärte Scheifele am Schluss der Vorführung. Markus Rüegge, Schulleiter der Primarschule Steckborn, lobte die starke Leistung der Kinder und dankte dem ganzen Lehrerteam für dessen Einsatz.

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