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Schule Aadorf kauft neue Ipads für eine halbe Million Franken

Die jährlichen Ausgaben der Schule Aadorf steigen laut Budget 2019 auf fast 20 Millionen Franken an. Die Schulbehörde rechnet indes auch mit höheren Steuereinnahmen und steigenden Schülerzahlen.
Roman Scherrer
Künftig erhalten in Aadorf auch Fünft- und Sechstklässler ihr eigenes Tablet. (Bild: ZVG)

Künftig erhalten in Aadorf auch Fünft- und Sechstklässler ihr eigenes Tablet. (Bild: ZVG)

Die Aadorfer Primarschüler dürfen sich freuen. Sie sollen nämlich mit neuer Informatik ausgestattet werden. Und zwar nicht mit irgendwelchen Geräten: Für die Anschaffung von 500 Ipads stellt die Schulgemeinde ihrer Versammlung vom 5. Dezember einen Kreditantrag über 495'000 Franken.

Im Betrag inbegriffen sind eine Server-Erweiterung, die Software und die Installation der Geräte. Die Ipads an sich kosten 335'000 Franken.

Bisher erhalten in Aadorf die Sekundarschüler ihr eigenes Ipad. Nun werden auch die fünften und sechsten Klassen mit je einem Tablet pro Schüler ausgestattet. Für die ersten bis vierten Klassen ist jeweils pro zwei Schülern ein Tablet vorgesehen; die Kindergärten erhalten je vier Ipads pro Klasse. Ausserdem sollen Spezialräume, wie diejenigen für die Logopädie, mit bis zu vier Tablets ausgestattet werden.

Informatikstelle wird aufgestockt

Die Informatik ist auch in der budgetierten Erfolgsrechnung 2019 der Aadorfer Schulgemeinde ein grosses Thema. So soll im kommenden Jahr wegen der erhöhten Zahl an Informatikgeräten die IT-Supportstelle um 50 Prozent aufgestockt werden.

Die Informatik-Beschaffung von knapp einer Million Franken bringt zudem eine erhöhte Abschreibung von 125'000 Franken mit sich. Und der neue Jahrgang der ersten Sekundarstufe wird wiederum mit neuen persönlichen Ipads ausgestattet. 50'000 Franken sind dafür vorgesehen.

Insgesamt plant die Aadorfer Schulbehörde 2019 mit Ausgaben von knapp 20 Millionen Franken. Dies sind rund 900'000 Franken mehr als im Vorjahr. Grund dafür sind nebst der Informatik-Erneuerung die höheren Schülerzahlen. Dadurch würden zwei zusätzliche Lehrstellen benötigt, wie die Behörde in ihrer Mitteilung zum Budget schreibt.

Auf der Einnahmenseite plant die Schule mit rund 700'000 Franken mehr Steuern. Die Steuererträge würden voraussichtlich schon im laufenden Jahr höher ausfallen als ursprünglich budgetiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Den Steuerfuss will die Schulbehörde bei 94 Prozent belassen.

Unter dem Strich resultiert im Budget ein Minus von rund 540'000 Franken. Auch der Finanzplan bis 2023 sieht pro Jahr jeweils Defizite in ähnlicher Grössenordnung vor. Laut der Schulbehörde werde so das Eigenkapital abgebaut, welches bis 2022 «die angestrebte Höhe» von 3,5 Millionen erreichen soll.

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