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Eschliker Schulden sinken weiter

Schule und Politische Gemeinde Eschlikon können ihren Stimmbürgern am 27. Mai positive Rechnungsabschlüsse vorlegen. Für die Gewinnverwendung haben Gemeinderat und Schulbehörde unterschiedliche Ideen.
Olaf Kühne
Eschlikon wächst und wächst. Entsprechend steigt der Raumbedarf der Schule. (Bild: Olaf Kühne)

Eschlikon wächst und wächst. Entsprechend steigt der Raumbedarf der Schule. (Bild: Olaf Kühne)

Allzu lange dürfte die Eschliker Gemeindeversammlung vom 27. Mai nicht dauern. Hat die Politische Gemeinde als zusätzliche Traktanden noch zwei Einbürgerungen gelistet, geht es seitens Volksschulgemeinde nur um die Genehmigung des Rechnungsabschlusses.

Die Abschlüsse beider Gemeinden dürften zudem wenig Anlass zu Diskussionen bieten: Wie andernorts auch liegen sie über den jeweiligen Budgets für das vergangene Jahr.

So erwirtschaftete die Politische Gemeinde 2018 anstelle des prognostizierten kleinen Defizits von 38000 Franken einen Überschuss von 625000 Franken. Und wie ebenfalls andernorts resultiert auch in Eschlikon diese Besserstellung im Wesentlichen aus den sprudelnden Steuereinnahmen – 90000 Franken aus Grundstückgewinnen, der Rest mehrheitlich Steuern von Privaten, wie Finanzvorsteher Alexander Kredt an der gestrigen Pressekonferenz erklärte.

«Die Unternehmenssteuern machen in unserer Gemeinde nur rund zehn Prozent aus.»

Gemeindepräsident Hans Mäder präzisierte: «Die Unternehmenssteuern machen in unserer Gemeinde nur rund zehn Prozent aus.» Und beide betonen, dass man auf der Ausgabeseite das Budget eingehalten habe. Tatsächlich liegt hier die Abweichung bei lediglich 1845 Franken – bei einem Budget von über 14 Millionen Franken. «Unsere Verwaltung hat eine hohe Ausgabendisziplin», lobte denn auch Mäder.

An der anstehenden Gemeindeversammlung wird der Gemeinderat den Antrag stellen, den letztjährigen Überschuss dem Eigenkapital zuzuweisen. Dies vor dem Hintergrund, dass es sich die Behörde zum Ziel gesetzt hat, möglichst keine Schulden zu haben. Diesbezüglich verweist Alexander Kredt auf die seit 2014 mehr als halbierte Pro-Kopf-Verschuldung Eschlikons – von 2121 auf 962 Franken. «Einen wesentlichen Teil davon verdanken wir zwar der Umstellung auf das Rechnungslegungsmodell HRM2», sagt er. «Aber eben nicht nur.»

Baugesuch für Sporthalle liegt demnächst auf

Da die Schulgemeinde vom selben Steuerzahler finanziert wird, liegt natürlich auch ihr Rechnungsabschluss im Plus. Jedenfalls auf den zweiten Blick. Denn der Schulrechnungsabschluss weist zwar nur 1000 Franken Überschuss aus, budgetiert waren 1600 Franken. Indes hat die Schulbehörde zu den bereits budgetierten 215000 weitere 840000 Franken in den Erneuerungsfonds für Bauten gelegt. «In den kommenden Tagen wird das Baugesuch für die neue Sporthalle aufgelegt», benennt Schulpräsident Linus Köppel das grosse anstehende Bauprojekt der Schulgemeinde.

Visualisierung der neuen Eschliker Sporthalle. (Bild: ZVG)

Visualisierung der neuen Eschliker Sporthalle. (Bild: ZVG)

Köppel und Schulpflegerin Ruth Specker verwiesen gestern zudem auf eine grössere Abweichung in der letztjährigen Investitionsrechnung: 2,8 Millionen Franken für die Sek-Erweiterung fallen erst im laufenden Jahr an. Wegen einer Einsprache war es hier zu einer Verzögerung gekommen (unsere Zeitung berichtete). Der Erweiterungsbau soll nun auf das kommende Schuljahr bezogen werden können, das Einweihungsfest ist auf den 14. September angesetzt, es findet zusammen mit der Energytour statt.

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