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Schulanlage Auen in Frauenfeld: Sporthalle, öffne Dich!

Ab Montag dürfen sich Schulklassen und Vereine im Auen nach knapp zwei Jahren Bauzeit wieder sportlich austoben.
Samuel Koch
Die neue Dreifach-Sporthalle mit dem gegossenen Polyurethan-Boden ist bereit. (Bild: Donato Caspari)

Die neue Dreifach-Sporthalle mit dem gegossenen Polyurethan-Boden ist bereit. (Bild: Donato Caspari)

Bauleiter Roland Grandits. (Bild: Donato Caspari)

Bauleiter Roland Grandits. (Bild: Donato Caspari)

Blau wie das Meer. So zeigt sich der neue Hallenboden beim Betreten der frisch sanierten Sporthalle in der Schulanlage Auen. Unzählige farbige Markierungen zieren den Boden für die diversen Sportarten. Damit die Gelenke beim Sport in der neuen Halle nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden, ist der Belag speziell kombielastisch, wie Bauleiter Roland Grandits bei einer Begehung erklärt:

«Über dem Beton hat es eine Holzplatte und eine Gummimatte, bevor eine Kunststoffbeschichtung aus Polyurethan gegossen wurde»

Blick in eine Garderobe inklusive Duschraum. (Bild: Donato Caspari)

Blick in eine Garderobe inklusive Duschraum. (Bild: Donato Caspari)

Die neue Sporthalle – aus einer Zweifach- in eine Dreifachhalle erweitert und für 550 Personen konzipiert – steht ab Montag, 21. Oktober, nach knapp zweijähriger Bauphase wieder für den Schulbetrieb und alle Vereine offen.

«Es werden die gleichen Vereine sein, welche schon vor der Sanierung in den Hallen trainierten»

meint Markus Herzog, Leiter Betrieb bei den Frauenfelder Schulgemeinden. In den letzten rund 20 Monaten organisierten sich sowohl Schule als auch Vereine mit Ausweichhallen oder mit Unterricht und Trainings im Freien.

Verzögerung wegen Beschwerde vor Gericht

Insgesamt verzögerte sich der Start zum Umbau um fünf Monate, weil vor der ersten Etappe beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die Vergabe der Baumeisterarbeiten einging. Während der Bauphase konnten zwei Monate «dank guter Witterungsverhältnisse und guter Zusammenarbeit wieder aufgeholt werden», halten die Schulgemeinde fest.

Eine der vielen Garderoben. (Bild: Donato Caspari)

Eine der vielen Garderoben. (Bild: Donato Caspari)

Nun steht für den Betrieb alles bereit. Die um rund 8,5 Meter zur Thurstrasse hin verlängerte Halle weist zum Teil eine neue Fassadenkonstruktion mit Wärmedämmung in Minergie-Standard auf, ebenso die neuen Geräteräume. Dank überdimensionaler Trennwände lässt sich die Halle in drei einzelne Abschnitte abgrenzen. Auen-Schulleiter Claudio Bernold sagt:

«Das und die vielen Garderoben machen uns viel flexibler in der Stundenplanung.»

Terrazzoboden und grosse Rundlampen

In den unterirdischen Gängen zu den neuen Garderoben, den sanitären Anlagen und den beiden Schultrakten dominiert ein Terrazzoboden.

Die unterirdischen Gänge. (Bild: Donato Caspari)

Die unterirdischen Gänge. (Bild: Donato Caspari)

«Das ist ein Zementboden, der abgeschliffen und deshalb sehr widerstandsfähig ist»

sagt Roland Grandits. Anfang 2020 erfolgt der Zugang zur Halle nur noch über den sich derzeit noch im Bau befindenden Pavillon. Grosse Rundlampen sorgen für Helligkeit. «Die Sporthalle ist für die nächsten paar Jahrzehnte ausgelegt», meint Grandits.

Die Bauabnahme jedenfalls habe die Halle bestanden. Der finanzielle Anteil an den für die Gesamtsanierung der Schulanlage Auen gesprochenen 47,26 Millionen Franken beträgt für die Sporthalle knapp über einen Fünftel.

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