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Schreinerlehrlinge präsentieren Werke an der Wega

26 Lernende aus dem Thurgau nahmen am Lehrlingswettbewerb «Schreiner Chance 18» teil. Der Sieger heisst Kai Burgermeister. Mit seinem «Moving Chair» gewann er die Gesamtwertung.
Kai Burgermeister posiert vor seinem Gewinner-Objekt «Moving Chair». (Bild: PD)

Kai Burgermeister posiert vor seinem Gewinner-Objekt «Moving Chair». (Bild: PD)

Die Vernissage, welche traditionellerweise vor der Wega in der Aula des Gewerblichen Bildungszentrums Weinfelden (GBW) vonstatten ging, fand im Beisein von Mario Fellner, Direktor des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten, statt. Der Präsident der Berufsbildungskommission, Daniel Burkhart, Friltschen, lobte jene, die am Lehrlingswettbewerb teilgenommen hatten. Unabhängig von der Platzierung hätten alle «eine Chance beim Schopf gepackt. Sie haben getüftelt, geplant und verworfen – ja manchmal sich sicherlich auch hinterfragt. Vor allem aber haben Sie Ihr Projekt durchgezogen», gratulierte Burkhart.

Auch der Präsident des Verbands Schreiner Thurgau (VSSM), Heinz Fehlmann, Müllheim, ging auf die erbrachte Leistung ein: «Sie haben sich dem Wettbewerb gestellt, was Mut und Eigeninitiative braucht. Das Gute am Wettbewerb ist, dass er immer die Grundlage von Innovationen ist. Und auf eine solche sind wir Schreiner auch zukünftig angewiesen», so Fehlmann. Sie alle hätten gezeigt, dass sie «ein Möbel auf Zeit abliefern können». Wie gut die jungen Schreiner dies getan haben, davon kann sich das Publikum in den nächsten Tagen überzeugen, ist doch die Ausstellung im GBW während der Wega frei zugänglich.

Zwei Männer und zwei Frauen bei den Siegern

«Schreiner Chance 18» stand unter dem doppelsinnigen Motto «bewegend»: Würde das Objekt nun einen emotional bewegen oder sich tatsächlich bewegen lassen? Während die Lernenden im dritten Lehrjahr völlig frei waren, was sie herstellen wollten, waren sie es in den Massen nicht. Das anzufertigende Objekt durfte eine maximale Grundfläche von 120 x 80 Zentimeter haben, höchstens 50 Kilo wiegen und einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden nicht überschrieben. Dazu mussten alle noch eine Dokumentation zu ihrer Arbeit, eine Werkzeichnung, eine Werkstoffliste mit sämtlichen Beschlägen sowie eine Zeitplanung und -rapport abgeben.

All dies gelang nach Ansicht des Preisgerichts Kai Burgermeister (Herzog Küchen AG, Homburg) am besten, welcher mit seinem «Moving Chair» nicht nur die Gesamtwertung für sich entschied, sondern in drei der vier Kategorien Spitzenplätze belegte. Den zweiten Platz in der Gesamtrangliste teilten sich Florian Greminger («TV-Möbel», Schreinerei Meier AG, Weinfelden) und Sabrina Hug («entertable», Herzog Küchen AG, Homburg). Florian Neukomm («Pivoting Door», Schreinerei Bantli AG, Eschenz) konnte die Wertung der Kategorie Kunden für sich entscheiden, derweil die Gestalter Dominic Schäfli («Hometrainer», Brüschweiler & Schadegg AG, Weinfelden) ganz vorne sahen. (red)

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