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Schneller aus dem Thurgau nach Westen und Osten

Mit dem Fahrplanwechsel werden die Bahnverbindungen in alle Richtungen ausgebaut. Aus dem Thurgau kommt man eine gute Viertelstunde schneller ins Rheintal. Die Umsteigezeit in Rorschach sinkt von 20 auf 3 Minuten.
Thomas Wunderlin
Die SBB haben in Zürich und der Ostschweiz investiert. (Bild: Ralph Ribi)

Die SBB haben in Zürich und der Ostschweiz investiert. (Bild: Ralph Ribi)

Im Dezember müssen sich Bahnpassagiere auf grössere Umstellungen gefasst machen. Die SBB haben in Zürich und der Ostschweiz eine Milliarde Franken für schnellere Verbindungen investiert. In Kreuzlingen und Romanshorn entstehen neue Anschlüsse zwischen Schnellzügen und S-Bahnen. Umsteigezeiten ab 3 bis 4 Minuten werden möglich; bisher sind es 9 bis 13 Minuten. Auf der Seelinie wird der Takt-Fahrplan um eine Viertelstunde verschoben (Ausgabe vom 17. Mai). An allen Umsteigebahnhöfen der Seelinie wird es bessere Anschlüsse an die Schnellzüge geben, sagt Stefan Thalmann, Leiter der Abteilung öffentlicher Verkehr im Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau. Die Bahnfahrt aus dem Thurgau Richtung Rheintal und Chur wird rund eine Viertelstunde kürzer. Laut Thalmann beträgt die Umsteigezeit in Rorschach noch 3 Minuten. Heute sind es 20 Minuten.

Auf der Linie Weinfelden-Romanshorn verkehren ab dem 9. Dezember doppelt so viele Züge wie jetzt. Die S 7 fährt weiterhin im Stundentakt; sie wird jedoch laut Thalmann zur «schnellen S-Bahn», die nur noch in Amriswil hält. Die S 7 fährt halbstündlich versetzt zum Schnellzug. Neu fährt zusätzlich die S 10 mit Halt an allen Bahnhöfen im Halbstundentakt zwischen Weinfelden und Romanshorn; bisher pendelt sie nur zwischen Wil und Weinfelden

Schlanke Anschlüsse

Grundsätzlich bringt der Fahrplan 2019 schlanke Anschlüsse zwischen S-Bahnen und Schnellzügen. Eine Ausnahme ist die S 8 St. Gallen-Romanshorn: In Romanshorn beträgt die Umsteigezeit bisher 11 Minuten. Neu werden es 30 Minuten sein. Thalmann empfiehlt deshalb, die Abkürzung von Steinebrunn nach Amriswil mit dem Bus zu nehmen. Die Buslinie 941 führt neu über den Bahnhof Steinebrunn. Es gibt auch Anschlüsse von einer S-Bahn zur andern, die schlechter werden. Diese Verbindungen werden laut Thalmann verhältnismässig weniger benützt: «Die meisten Leute wechseln zwischen S-Bahn und Schnellzug.» Um den neuen Fahrplan bekannt zu machen, startet die Abteilung öffentlicher Verkehr am 9. September eine Informationskampagne.

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