Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Schmerzhafter Schwund an Kirchbürgern in Frauenfeld

Innert eines Jahres verlor die evangelische Kirchgemeinde 169 Mitglieder. Das beschäftigt die Vorsteherschaft. Die Finanzen dagegen bereiten kaum Sorgen.
Stefan Hilzinger
Kirchenpräsident Heinz Stübi verabschiedet Kantorin Tabea Schöll nach zehn Jahren im Dienst der Kirchgemeinde. (Bild: PD)

Kirchenpräsident Heinz Stübi verabschiedet Kantorin Tabea Schöll nach zehn Jahren im Dienst der Kirchgemeinde. (Bild: PD)

91 Kirchbürger nahmen am Montagabend an der Budgetversammlung der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld teil. Das sind gut 20 mehr als noch vor einem Jahr und ist durchaus erfreulich. Weniger schön aber ist der allgemeine Rückgang der Gemeindemitglieder, von dem Präsident Heinz Stübi zu Beginn der Versammlung berichtete.

Die Zahl der Stimmberechtigten sank 2018 um 139 Personen auf 7063; die Zahl der Gemeindeangehörigen inklusive Kinder ging um 169 Personen zurück auf noch 8150. Besonders stark ist der Rückgang in der Kategorie der Berufstätigen zwischen 22 und 63 Jahren. Hier will die Vorsteherschaft Gegensteuer geben. «Wir thematisieren das», sagte Stübi.

Gut 23000 Franken Überschuss erwartet

Wenig Sorgen muss sich die Kirchgemeinde punkto Finanzen machen. Der Finanzplan sieht für die kommenden vier Jahre jährliche Überschüsse und eine Zunahme des Vermögens vor. Für 2019 rechnet die Gemeinde bei einem Aufwand von rund 4,7 Millionen mit einem Gewinn von gut 23000 Franken. Die Versammlung bewilligte das Budget (erstmals nach HRM2) und den unveränderten Steuerfuss von 16 Prozent einstimmig.

Für die Innenrenovation des Kirchgemeindehauses sieht die Vorsteherschaft eine halbe Million Franken vor. Lüftung, Heizung und WC-Anlagen sind fällig. Details zu den Arbeiten gibt es an der Rechnungsgemeinde im Mai zu hören.

Ideen für ein Pfarrhaus fürs Langdorf

Grössere Pläne hegt die Vorsteherschaft mittelfristig für die Parzelle zwischen Oberkirch- und Kanzlerstrasse, wo vergangenes Jahr ein transportables Haus abgebaut wurde. Die Behörde hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, wie die Parzelle sinnvollerweise überbaut werden könnte. Klar sei, dass dort in der einen oder anderen Form ein Pfarrhaus oder eine Pfarrwohnung für den Kreis Langdorf entsteht.

Zum Schluss der Versammlung verabschiedete Stübi Kantorin und Chorleiterin Tabea Schöll nach zehn Jahren als Kirchenmusikerin in Frauenfeld. Mit ihrer spritzigen Art habe sie manches Mal auch die Vorsteherschaft aus der Reserve gelockt.

Musikalischer Abschied am Sonntag

Mit dem kommenden Generationen-Sing-Wochenende verabschiedet Kantorin Tabea Schöll sich aus Frauenfeld. Musikalischer Gottesdienst am Sonntag, 20. Januar, 10.30 Uhr in der Stadtkirche.(hil)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.