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Theatergruppe Hüttwilen beweist: schlimmer geht immer

In der ersten Vorstellung des Stücks «Liebesluscht und Wasserschade» der Theatergruppe Hüttwilen fanden die Besucher in der Mehrzweckhalle beste Unterhaltung.
Andreas Taverner
Samuel Klein (Franz Schlatter) verliert den Verstand. (Bild: Andreas Taverner)

Samuel Klein (Franz Schlatter) verliert den Verstand. (Bild: Andreas Taverner)

Ungeduldig an einer Cola nippend warten die Kinder in der Mehrzweckhalle der Primarschule Hüttwilen darauf, dass am Samstag um 13.30 Uhr der Dreiakter der Theatergruppe beginnt. Das Licht erlischt, die Musik spielt, der Vorhang gleitet zur Seite. Ein biederer, aufs Putzen versessener Samuel Klein (gespielt von Franz Schlatter) präsentiert sich dem Publikum.

Es poltert wiederholt an die Türe. Energisch verlangt Rita Klein (gespielt von Prisca Züllig), die Schwester von Samuel, Einlass. «Was hättest Du gemacht, wenn Du nicht geputzt hättest?», fragt Rita.

«Ich hätte Rechnungen gebügelt»

erwidert Samuel. «Du bist verrückt», meint Rita, um Samuel im gleichen Atemzug mitzuteilen, dass in Kürze Kathrin Niedlich (gespielt von Tina Bussinger) in Samuels Wohnung einzieht. Nur für ein paar Wochen, bis der Wasserschaden bei Kathrin repariert sei, bemerkt Rita.

Was für Samuel schlimm ist, kommt noch schlimmer. Diana Sterkmann, spielt gekonnt die Vermieterin Maria Schmid. Sie lässt Samuels Wohnung renovieren. Ob elektrische Leitungen oder die sanitären Einrichtungen, alles muss erneuert werden, erklärt Schmid dem verdutzten Samuel. «Was fehlt Ihnen, damit Sie sofort loslegen können?», raunzt sie die Elektriker an. «Eine Kiste Bier und der ‹Blick›», erwidern diese lässig.

Ahnungslos zu Affären und Alkohol

Ähnlich verhält es sich, als die Sanitärinstallateure (gespielt von Stefanie Zahner und Miriam Fehr) die Leitungen instand stellen sollten. Während Susi keine Gelegenheit auslässt, mit einem der Männer eine Affäre zu beginnen, stellt sich heraus, dass die Handwerkerinnen keine Ahnung von ihrem Job haben. So gleitet der sonst so langweilige Samuel, der dem Alkohol nie zugesprochen hat, immer tiefer ins Elend. Für die Besucher bedeutete das indessen beste Unterhaltung.

Hinweis: Eine weitere Vorführung der Theatergruppe gibt’s am Samstag, 2. März, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle. Türöffnung: 18.45 Uhr.

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