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Schifffahrtsgesellschaft URh ist wieder auf Kurs

Das Schifffahrtsunternehmen URh blickt an der Generalversammlung auf ein erfolgreiches erstes Jahr nach der Sanierung. Es konnte ein Gewinn von 424000 Franken erzielt werden. An der Generalversammlung wurden alle Anträge gutgeheissen.
Margrith Pfister-Kübler
Die URh hat im vergangenen Jahr rund eine Million Franken in die Flotte investiert. So zum Beispiel in die Neumotorisierung der MS Schaffhausen. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Die URh hat im vergangenen Jahr rund eine Million Franken in die Flotte investiert. So zum Beispiel in die Neumotorisierung der MS Schaffhausen. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

«Wir sind gut auf Kurs. Es wird grossartige Arbeit geleistet.» Das sagte Roger Forrer, Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh), zur Begrüssung der 310 anwesenden Aktionäre an der Generalversammlung. Diese begann mit rund 20 Minuten Verspätung. Die Akkreditierung der 26 474 vorgelegten Aktienstimmen dauerte wegen eines Systemwechsels länger als geplant. «Wir müssen Zeit aufholen», sagte Forrer und drückte aufs Gaspedal, damit es für die anschliessende Rundfahrt mit obligater «Matrosenwurst» noch reichte.

Trotz eines Strausses an Positivmeldungen nach der Sanierung dürfe man nicht stehen bleiben, mahnte Forrer. Er und Geschäftsführer Remo Rey lobten den Einsatz in der Werft, die Arbeit des Teams unter der Leitung von Herbert Rispy.

Investitionen in die Flotte

Im 2017 wurde fast eine Million Franken in die Flotte investiert. Als «ruhiges Jahr» stufte Forrer das Jahr ein: Im Vergleich zu 2016 kamen vier Prozent weniger Fahrgäste, trotzdem habe man den Ertrag pro Person um 1,2 Prozent steigern können, dies auch dank Tageskarten. Auch vom Schaffhauser Regierungsrat Martin Kessler gab es viel Lob, auch an die Kantone Thurgau und Schaffhausen, die ein zinsloses Darlehen für die Sanierung gewährt hatten. «Wir sind stolz auf das Erreichte und auf die Leistung unserer Mitarbeiter», sagte Rey. Er dankte auch dem Förderverein URh. Mit Filmen wurde vor Augen geführt, was in der Werft und auf dem Wasser durch die URh geleistet wird. Dies löste spontanen Applaus aus.

Die Kostensenkungsmassnahmen und die Reorganisation der URh sowie neue Angebote haben die Wirtschaftlichkeit verbessert. Der Gewinn von 424000 Franken wird zum Abbau des Verlustvortrages verwendet. Diskussionslos wurden alle Anträge genehmigt, aber immer mit einer Stimmenthaltung.

Roger Forrer bleibt Verwaltungsratspräsident

An der GV wurden Roger Forrer, Stadtpräsident von Steckborn, und als Vizepräsident Sönke Bandixen, Stadtpräsident von Stein am Rhein, für weitere vier Jahre bestätigt. Alle Verwaltungsräte wurden bis 2022 neu gewählt. Neu gehört Hagen Pöhnert, Direktor SH Power, dazu. Er wird sich besonders für die Themenfelder Rhein und Wasser einsetzen. Aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten sind nach 16 Jahren Ernst Boos, Geschäftsführer Thurbo und der Walter Vogelsanger, Vertreter SH Power, nach acht Jahren.

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