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Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein ist monetär revitalisiert und kümmert sich um Revitalisierung

Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) startet am Samstag, 13. April, in ihre neue Saison. Das macht sie mit Neuerungen wie dem Exkursionsangebot Rhein-Erfahren. Zudem blickt sie auf ein positives Jahr 2018 zurück, trotz der verheerenden Trockenheit, die zu Niedrigwasser und Ausfällen im Fahrplan führte.
Samuel Koch
Das Logo der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) des MS Schaffhausen in der URh-Werft in Langwiesen. (Bild: Donato Caspari)

Das Logo der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) des MS Schaffhausen in der URh-Werft in Langwiesen. (Bild: Donato Caspari)

Machtlos ist die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) jeweils ob der meteorologischen Verhältnisse. Wegen der grossen Trockenheit und des tiefen Pegels konnten die Kursschiffe im vergangenen Jahr während rund 90 Tagen auf der Strecke zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein nicht fahren. URh-Geschäftsführer Remo Rey sagt an der Medieninfo am Freitagvormittag:

«Umso wichtiger ist, dass wir deshalb unsere Zusatzangebote pflegen.»

Mit den Erlebnisfahrten Rhein-Erfahren in Zusammenarbeit mit der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva kommt auf diese Saison hin ein weiteres Angebot hinzu.

Jeden Montag mit dem Frühkurs um 9.10 Uhr ab Schaffhausen begleiten entweder Exkursionsleitende von Aqua Viva oder Walter Vogelsanger, Projektleiter der für die Revitalisierungsprojekte verantwortlichen Schaffhauser Kraftwerke, die Passagiere auf der Fahrt bis Diessenhofen und erzählen für einen Aufpreis zum Fahrbillett Geschichten zur Naturlandschaft am Rhein. «Das grosse Äschen­sterben hat uns gezeigt, dass es noch viel zu tun gibt», sagt Antonia Eisenhut von Aqua Viva. Und alt URh-Verwaltungsratsmitglied Walter Vogelsanger: «Heute ist rund ein Drittel des Rheinufers revitalisiert, das freut auch Flora und Fauna.»

Spannen für das Angebot RheinErfahren zusammen: Walter Vogelsanger, Projektleiter Schaffhauser Kraftwerke, Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, und URh-Geschäftsführer Remo Rey an Bord der MS Thurgau. (Bild: Samuel Koch)

Spannen für das Angebot RheinErfahren zusammen: Walter Vogelsanger, Projektleiter Schaffhauser Kraftwerke, Antonia Eisenhut, Geschäftsführerin Aqua Viva, und URh-Geschäftsführer Remo Rey an Bord der MS Thurgau. (Bild: Samuel Koch)

Gewinn trotz Trockenheit

Trendwende geschafft: So fasst URh-VR-Präsident Roger Forrer das Jahr 2018 zusammen. «Dank der Sanierung haben wir trotz schwieriger Saison ein tolles Ergebnis erzielt», meint er. Dank Rundfahrten und erhöhter Ticketpreise konnte die URh das Minus bei den Passagierzahlen kompensieren, womit bei einem Gesamtaufwand von rund 4,88 Millionen ein Gewinn von 12'058 Franken resultiert. «Wir können also selbst bei einem schlechten Jahr noch atmen», sagte Forrer. (sko)

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