Schiesssport
Startschuss: Das OK des Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld setzt zur Volltreffer-Veranstaltung an

Drei Wochenenden im Juni und Juli 2023, 7000 Schützen aus der ganzen Schweiz, die auf neun Schiessanlagen in der Region um Meriten schiessen: Das ist das Thurgauer Kantonalschützenfest 2023. Im Frauenfelder Schollenholz stellten die Organisatoren den Grossanlass der Öffentlichkeit vor.

Mathias Frei
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Verantwortungsträger des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld posieren auf der Schiessanlage Schollenholz: OK-Vizepräsidentin Conny Brunschwiler, OK-Präsident Jakob Stark, Reto Inauen, Präsident des Hauptsponsors Raiffeisenbanken Thurgau, und Sponsoringchef Peter Maag.

Verantwortungsträger des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld posieren auf der Schiessanlage Schollenholz: OK-Vizepräsidentin Conny Brunschwiler, OK-Präsident Jakob Stark, Reto Inauen, Präsident des Hauptsponsors Raiffeisenbanken Thurgau, und Sponsoringchef Peter Maag.

Bild: Reto Martin

Einen Ständerat als OK-Präsidenten: Das hat nicht jedes Fest-OK. Und umso mehr war es eine Freude, zu sehen, mit welchem Herzblut alt Regierungsrat Jakob Stark am Mittwochvormittag der Öffentlichkeit die Pläne seines Organisationskomitees zum Thurgauer Kantonalschützenfest 2023 vorstellte. Standesgemäss ging die Startschuss-Pressekonferenz in der Schützenstube der Schiessanlage Schollenholz über die Bühne. Im Schollenholz und in acht weiteren Schiessanlagen zwischen Oberneunforn, Hüttlingen und Ettenhausen erwarten die Veranstalter an drei Wochenenden zwischen dem 16. Juni und dem 2. Juli 2023 bis zu 7000 aktive Schützinnen und Schützen.

«Vom Teenager bis zum immer noch treffsicheren Ü90er.»

Das sagte OK-Vizepräsidentin Conny Brunschwiler. Aufbruchstimmung war denn auch am Mittwoch zu spüren. Das Logo ist nun öffentlich, und ab sofort ist auch der Internetauftritt www.tksf2023.ch online.

Raiffeisenbanken Thurgau als Hauptsponsor gewonnen

OK-Präsident Jakob Stark hat den Hauptsponsor bereits auf sicher. Es sind dies die Raiffeisenbanken Thurgau. Er sei dankbar um diesen verlässlichen Partner, der sich schon seit Jahren für den Thurgauer Schiesssport engagiere. Raiffeisen Thurgau wirkte bereits 2018 beim letzten Thurgauer Kantonalschützenfest im Hinterthurgau als Hauptsponsor. Als Sponsorenvertreter war Reto Inauen, Präsident Raiffeisenbanken Thurgau, zugegen. Die Werte der Schützen und der Raiffeisenbanken passten bestens zusammen, sagte Inauen. Deshalb sei diese erfolgreiche Partnerschaft fast logisch. Laut Peter Maag, Sponsoringchef im OK, beginnt die Akquise für Sponsoren und Gönner im Mai. Pandemiebedingt sei es nicht einfach, die avisierte halbe Million Franken hereinzuholen. Maag zeigte sich ob des attraktiven Anlasses und der vielfältigen Werbemöglichkeiten aber zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen. Im Fokus stünden dabei Unternehmen aus der Region Frauenfeld. (ma)

Logo als Symbol für Schützen und den Thurgau

OK-Präsident Stark erläuterte stolz das Festlogo. Modern und zeitgemäss sei es, symbolisiere das, was sowohl den Kanton Thurgau als auch den Schiesssport ausmacht:

«Hier verbinden sich Tradition und Moderne.»
Das Logo des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld.

Das Logo des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

Links unten im Logo ist das Thurgauer Wappen verewigt, rechts unten ein stilisierter Apfel. In der Hauptsache fällt einem aber natürlich die Zielscheibe ins Auge. Dazu passen auch die Farben Grün – für die Stadt Frauenfeld im Grünen – und Blau – für die Thur, die Seen und den Himmel. Das Logo symbolisiere die Vielfalt, die den Schützensport und die Region Frauenfeld ausmachen, sagte Stark.

(Bild: Reto Martin)
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(Bild: Reto Martin)
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(Bild: Reto Martin)

(Bild: Reto Martin)

Eidgenössische Schützenfeste finden alle fünf Jahre statt, das letzte war 2015 im Wallis. Das für 2020 in Luzern geplante Eidgenössische wurde pandemiebedingt auf heuer verschoben. Auch im Thurgau gibt es einen Fünfjahresturnus. 2018 wurde im Hinterthurgau im Titel geschossen. Das letzte Thurgauer Kantonalschützenfest in Frauenfeld ging 1988 über die Bühne, es war die damals 64. Ausgabe.

Das gesamte OK des Kantonalschützenfestes 2023: Othmar Schmid, Reto Schweizer, OK-Präsident Jakob Stark, Manuela Fritschi, Conny Brunschwiler, Thomas Gemperle, Othmar Brunschwiler und Martin Stadler.

Das gesamte OK des Kantonalschützenfestes 2023: Othmar Schmid, Reto Schweizer, OK-Präsident Jakob Stark, Manuela Fritschi, Conny Brunschwiler, Thomas Gemperle, Othmar Brunschwiler und Martin Stadler.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Wie OK-Präsident Stark ausführte, wird am 71. Kantonalschützenfest auf Anlagen in Frauenfeld (Schollenholz, Galgenholz), Oberneunforn, Gachnang, Hüttlingen, Thundorf, Matzingen, Aadorf und Ettenhausen geschossen. Es gibt Vereins-, Gruppen- und Einzelwettkämpfe in Gewehr 300 Meter sowie Pistole 50/25 Meter. Die Spezialwettkämpfe und offiziellen Anlässe finden in Frauenfeld statt. Der offizielle Tag inklusive Fahnenübergabe ist am Samstag, 24. Juni, terminiert.

«Wir probieren alles, damit dann ein Vertreter des Bundesrats kommt.»

Das versprach Stark. Das Kantonalschützenfest 2023 mit einem Budget von 1,9 Millionen Franken wird zugleich auch das 500-Jahr-Jubiläum der Stadtschützengesellschaft Frauenfeld darstellen. Festzentrum ist die Militärsporthalle in Frauenfeld.

Verantwortungsträger des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld posieren auf der Schiessanlage Schollenholz.

Verantwortungsträger des 71. Thurgauer Kantonalschützenfestes 2023 in Frauenfeld posieren auf der Schiessanlage Schollenholz.

Bild: Reto Martin

Überall sind öffentliche Festwirtschaften geplant

Der Anlass sei breit abgestützt, sagte OK-Vizepräsidentin Conny Brunschwiler. Sämtliche Schützenvereine des regionalen Schützenverbands sind Mitglieder des Trägervereins. Assoziierte Mitglieder sind die Stadt Frauenfeld sowie die Gemeinden Aadorf und Felben-Wellhausen. Überall seien öffentliche Festwirtschaften geplant. Verkehrsmässig seien die neun Schiessplätze bestens erschlossen. Auch Shuttlebusse seien angedacht. Wie Brunschwiler ausführte, habe das Kantonalschützenfest gesellschaftliche, wirtschaftliche und nicht zuletzt auch touristische Bedeutung.

«Auswärtige Schützen verbleiben in der Regel zwei Tage an einem Kantonalschützenfest.»

Gemeinsam mit den örtlichen Tourismusorganisationen wolle man den Schützinnen und Schützen ein attraktives Rahmenprogramm anbieten. Auch die Gastronomie und Hotellerie würden profitieren.

www.tksf2023.ch