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Hinterthurgauer Schützenvereine müssen Fusionen prüfen

Die Delegiertenversammlung des Schützenverbands Region Hinterthurgau fand im Bächelacker Eschlikon statt. Dabei gab es mahnende Worte von Gastgeber und Gemeindepräsident Hans Mäder.
Christoph Heer
Durch die Delegiertenversammlung vom Schützenverband Region Hinterthurgau führt Präsident David Jenni (links, stehend). 51 Stimmberechtigte verfolgen die Abarbeitung der traktandierten Geschäfte. (Bild: Christoph Heer)

Durch die Delegiertenversammlung vom Schützenverband Region Hinterthurgau führt Präsident David Jenni (links, stehend). 51 Stimmberechtigte verfolgen die Abarbeitung der traktandierten Geschäfte. (Bild: Christoph Heer)

Dass Sanierungen von Schiessplätzen ins Geld gehen, das wird die Gemeinde Eschlikon demnächst am eigenen Leib erfahren. An der Delegiertenversammlung des Schützenverbands Region Hinterthurgau in Eschlikon ist von rund 1,6 Millionen Franken die Rede. Das Geld soll aufgewendet werden, um den alten Schiessplatz Eschlikon und den sich noch in Betrieb befindende Schiessplatz in Wallenwil zu sanieren.

Diesbezüglich bemerkte der Eschliker Gemeindepräsident Hans Mäder, dass man für andere Vereine auch Geld ausgibt, also soll auch für die Schützen etwas drin liegen. «Die Schützen Eschlikon zählen rund 30 Aktivmitglieder sowie 15 Jungschützen.»

Wenn die Zusammenarbeit mit den Schützen Münchwilen Tatsache werde, würden noch rund 20 dazukommen. Hans Mäder sagte aber weiter:

«Ich empfehle jedoch grundlegend allen Schützenvereinen, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Der Schiesssport verändert sich und wer nicht handelt, der wird gehandelt.»

Hiesige Vereine werden künftig nicht ohne Fusionen auskommen – ausser, es wird eine Vereinsauflösung vorgezogen. Was Schützenvereine im Hinterthurgau aber zu leisten im Stande sind, wurde letztes Jahr – am Thurgauer Kantonalschützenfest – eindrücklich bewiesen.

David Jenni, Präsident Schützenverband Region Hinterthurgau, betont, dass an zwölf Schiesstagen über 440'000 Schuss Munition verbraucht wurde. «Ein Grossanlass mit drei Jahren Vorbereitungszeit und für den reibungslosen Ablauf sorgten an jedem Schiesstag über 300 Helfer.»

Die Schützen haben gezeigt, wie es funktioniert, wenn unzählige Zahnräder ineinandergreifen. An der Delegiertenversammlung wurde, nebst Informationen aus diversen Sektionen, der Vorstand wieder komplettiert. Thomas Langensand (SG Fischingen) nimmt neu Einsitz.

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