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Scherben und Zigarettenstummel auf dem Kinderspielplatz - Eschliker Gemeinderat will «härter durchgreifen»

Eltern stören sich an rauchenden Jugendlichen auf dem Spielplatz Herdern in Eschlikon. Nun will der Gemeinderat handeln.
Olaf Kühne
Der Eschliker Spielplatz Herdern bei seiner Einweihung 2012. (Archivbild: Christoph Heer)

Der Eschliker Spielplatz Herdern bei seiner Einweihung 2012. (Archivbild: Christoph Heer)

Es ist kein neues Phänomen. An lauen Sommerabenden nehmen Jugendliche gerne mal öffentliche Plätze für sich in Anspruch. Sie rauchen, sie trinken und benehmen sich dabei nicht immer so, wie das Erwachsene von ihnen erwarten.

«Es ist wirklich nur ein Teil der Jugendlichen, der sich nicht daran hält. Und selbst mit denen kann man reden.»

Marcel AeschlimannGemeindeschreiber Eschlikon

Marcel Aeschlimann
Gemeindeschreiber Eschlikon

Dass sie damit anecken, liegt in der Natur der Sache. Auf dem Spielplatz Herdern in Eschlikon ist für den Gemeinderat das Mass nun aber voll. Auf Anfrage unserer Zeitung will Gemeindeschreiber Marcel Aeschlimann die Situation nicht dramatisieren. Er sagt aber: «Kleinere Probleme gab es immer wieder mal. Diesen Sommer erhielten wir nun aber vermehrt Reklamationen von Eltern und Grosseltern.» Einerseits störe man sich daran, dass Jugendliche in der Gegenwart von Kindern rauchen und Alkohol konsumieren. Vor allem aber fänden sich insbesondere am Samstag- und Sonntagmorgen Abfall, Zigarettenstummel und gar Glasscherben auf dem Kinderspielplatz.

Einziger öffentlicher Spielplatz in der Gemeinde

Dabei betont der Gemeindeschreiber das Wort «Kinder». «Der Spielplatz Herdern ist nicht nur der einzige öffentliche Spielplatz in unserer Gemeinde», sagt Aeschlimann. «Die Einrichtung ist auch sehr beliebt, weil sie neben einem Wohnquartier mit vielen jungen Familien liegt.» Hauptsächlich sei deshalb der Spielplatz für die Kinder da, zumal er durch den Elternverein betrieben werde. «Jugendliche sind auf dem Spielplatz selbstverständlich auch willkommen», sagt Aeschlimann weiter. «Nur müssen sie sich halt auch an einige Regeln halten.»

«Ein Rauchverbot würde dereinst natürlich auch für die Eltern der Kinder gelten.»

Regeln, die eigentlich bereits bestehen. «Der Elterverein hat einst eine liebevoll gestaltete Tafel aufgestellt», sagt der Gemeindeschreiber und betont: «Es ist wirklich nur ein Teil der Jugendlichen, der sich nicht daran hält. Und selbst mit denen kann man reden.»

«Arealordnung mit Sanktionsmöglichkeiten»

Dennoch ist die Geschichte nun zum Traktandum an der letzten Gemeinderatssitzung geworden. «Der Gemeinderat hat beschlossen, in dieser Sache härter durchzugreifen», steht denn auch in den aktuellen Gemeindenachrichten. «Mittels Arealordnung sollen klare Regeln zur Benutzung des Spielplatzes mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten festgelegt werden.» Eine solche Arealordnung will der Gemeinderat nun bis zum kommenden Frühling ausarbeiten.

Was diese Ordnung genau regeln wird, weiss Aeschlimann noch nicht. Denkbar seien Sperrzeiten und verschiedene Verbote. Und der Gemeindeschreiber ergänzt: «Ein Rauchverbot würde dereinst natürlich auch für die Eltern der Kinder gelten.»

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