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Sanierung No. 2 für den Hangrutsch an der Renentalstrasse in Berlingen

2013 geriet ein Hang an der Renentalstrasse auf einer Länge von rund 160 Metern entlang der Kantonsstrasse ins Schlittern. Trotz teurer Sanierung muss die Arbeit nun wiederholt werden für 50'000 Franken.
Christof Lampart
Experten begutachten den Rutschhang im Rennental. (Bild: Chrstiof Lampart)

Experten begutachten den Rutschhang im Rennental. (Bild: Chrstiof Lampart)

«Als ich Anfang Januar hier vorbeigefahren bin, habe ich eine Druckstelle gesehen», erzählt Peter Plüer, Revierförster am Untersee, bei der Besichtigung. Er erstattete sofort Meldung beim kantonalen Forstamt, das umgehend alle weiteren Massnahmen in die Gänge leitete.

Bei einer Hangbesichtigung kürzlich, an der Experten des kantonalen Forstamtes, der Revierförster, Baufachleute und ein Geologe teilnahmen, wurden die Arbeiten der ersten Tage begutachtet. Bis anhin scheint alles planmässig zu verlaufen. Nach Ausführung von Sofortmassnahmen wurde der Hang durch die Firma Geiges auf eine Neigung von 33 Grad abgetragen.

Mit Holzwolle und aufgespritzer Ansaat

Damit wird die gleiche Hangneigung erreicht wie die 35 Grad, auf welche der Hang bereits 2014 abgetragen wurde. Die so entstandene Böschung wird in den nächsten Tagen mit «Howolis» – Holzwolle-Vliesmatten – abgedeckt, die zum grossen Teil aus Thurgauer Holz gefertigt sind. Anschliessend soll die Böschung mit einer aufgespritzten Nass-Saat begrünt werden. Ebenso wird die steinerne Stützmauer am Fusse des Hanges voraussichtlich leicht angepasst werden.

Kosten werfen schlechtes Licht auf die Strasse

Wie viel die bauliche Massnahme den Kanton genau kostet, steht noch nicht fest. Forstingenieur Jochen Ruben Breschan vom kantonalen Forstamt Thurgau, der für den Bereich Planung und Beiträge zuständig ist, beziffert den Betrag auf «ungefähr 50'000 Franken, mit allem, was dazu gehört». Dies scheint tatsächlich nicht zu viel, denn bereits der Erdrutsch von 2013/2014 kostete 100'000 Franken.

Stilllegung des Übergangs ist kein Thema

Diese und weitere, wiederholte Hangbefestigungsmassnahmen brachten der Renentalstrasse schon vor Jahren den Ruf ein, die teuerste Kantonsstrasse zu sein. Obwohl sie relativ wenig befahren ist, wird eine Stilllegung der Renentalstrasse von niemandem ernsthaft in Erwägung gezogen. Denn die Strasse stellt eine direkte Verbindung vom Untersee über den Seerücken dar.

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