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Sanierung des Eschliker Schiessstands erfordert Rodung eines Waldstücks

Die Gemeinde Eschlikon hat die Sanierung der Wallenwiler Schiessanlage abgeschlossen. Die Arbeiten am ehemaligen Schiesstand in Eschlikon sind um einiges aufwendiger, bis Ende Jahr sollen sie abgeschlossen sein.
Roman Scherrer
Eingangs des Waldes oberhalb des Eschliker Schiessstandes warnt ein Triopan vor den Rodungsarbeiten. (Bild: Roman Scherrer)

Eingangs des Waldes oberhalb des Eschliker Schiessstandes warnt ein Triopan vor den Rodungsarbeiten. (Bild: Roman Scherrer)

Eine erfolgreiche Hauptprobe sei die Sanierung der Wallenwiler Schiessanlage im Sommer gewesen. Dies schreibt der Eschliker Gemeinderat in seiner Mitteilung. Derzeit wird nämlich der Boden um den ehemaligen Schiessstand in Eschlikon saniert.

Hierbei sind die Arbeiten um einiges aufwendiger als noch in Wallenwil, weil sich ein Teil des zu sanierenden Bodens im Wald befindet. Dadurch müssen die Bäume rund um die ehemalige Schiessanlage gerodet werden. Erste Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung sind bereits Ende August abgeschlossen worden.

Laut Gemeindeschreiber Marcel Aeschlimann sollen die eigentlichen Sanierungsarbeiten in Kürze starten und planmässig bis Ende Jahr beendet sein:

«Der Verlauf ist aber natürlich stark vom Wetter abhängig.»

Zudem wisse man jeweils im Vornherein nicht, ob tiefer gegraben werden muss, als die ersten Sondierungen aufzeigten.

Keine Aufruhr wegen Rodung

Die Tatsache, dass ein Waldstück gerodet werden muss, habe in Eschlikon nicht für Aufruhr gesorgt, sagte Gemeindepräsident Hans Mäder vor Beginn der Arbeiten. «Dafür wurde Verständnis gezeigt. Schliesslich geht es ja darum, den Boden zu sanieren.» Der Verlauf der Sanierung sei vorgängig mit Grundeigentümern, Revierförster und Vertretern der beauftragen Baufirmen detailliert besprochen worden. Zudem wird das gerodete Waldstück nach den Bodenarbeiten wieder aufgeforstet.

Für die Schiessstandsanierungen in diesem Jahr, also in Wallenwil und Eschlikon, hat die Gemeinde Nettoinvestitionen von knapp 500'000 Franken budgetiert. Im kommenden Jahr wird dann mit dem Schiessstand in Hurnen auch die letzte Anlage saniert. Dafür sieht die Gemeinde im Investitionsplan netto knapp 100'000 Franken vor. Die Schiessanlage in Hurnen ist die einzige in der Gemeinde, die noch in Betrieb ist.

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