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Der Aadorfer Sammelplatz für Grüngut bleibt vorerst, wo er ist

Im Zuge des Ausbaus der Kläranalge Auwiese verschwindet der Aadorfer Grüngutsammelplatz von seiner angestammten Stelle. Nun allerdings viel später, als einst vorgesehen.
Olaf Kühne
Der Aadorfer Grüngutsammelplatz (rechts im Bild) kann bis August auf dem Areal der ARA Lützelmurgtal bleiben. (Bild: Olaf Kühne)

Der Aadorfer Grüngutsammelplatz (rechts im Bild) kann bis August auf dem Areal der ARA Lützelmurgtal bleiben. (Bild: Olaf Kühne)

Erst war er eine Randnotiz, dann ein Politikum, nun ist er eine Pendenz: Der Grüngutsammelplatz bei der Kläranlage Auwiese hält den Aadorfer Gemeinderat auch im neuen Jahr auf Trab. Etwas verklausuliert teilt die Behörde in den aktuellen Gemeindenachrichten mit, dass «durch nicht geplante und sehr kurzfristige Veränderungen bei der Peter Briner AG» die eigentlich per 1. Januar organisierte Lösung nun vorerst doch nicht zustande gekommen sei.

«Vorerst ändert sich für die Benutzerinnen und Benutzer des Sammelplatzes gar nichts.»

Auslöser der Geschichte war der seit Jahren geplante und im vergangenen November durch die Verbandsgemeinden bewilligte Ausbau der Aadorfer Kläranlage Auwiese. Auf deren Areal stand den Aadorfern auch der fragliche Grüngutsammelplatz zur Verfügung – kostenlos. Indes beinhaltet der Ausbau der Kläranlage die Erstellung eines dritten Klärbeckens, wodurch die Grünguteinrichtung künftig keinen Platz mehr haben wird.

Der Aadorfer Gemeinderat war gezwungen, eine neue Lösung zu suchen – und fand sie ennet der Kantonsgrenze auf dem 300 Meter entfernten Areal der Peter Briner AG. Dort sollte die Entsorgung 20 Rappen pro Kilo kosten. Diese Gebühr und die Lage in einer anderen Gemeinde, noch dazu im Kanton Zürich, führte zu zwar nur vereinzelten, dafür um so gehässigeren Reaktionen aus der Bevölkerung – just im Vorfeld der Abstimmung.

Bis August bleibt alles beim Alten

Nun also die «Veränderungen bei der Peter Briner AG». Auf Anfrage will man sich beim Unternehmen nicht äussern. Das Thema gehöre nicht in die Zeitung, lautet der knappe Kommentar. Konkreter wird Gemeindepräsident Matthias Küng – indes, ohne ins Detail gehen zu wollen. Plötzlich sei eine inakzeptable Gebührenerhöhung aufgetaucht, sagt er. Der Gemeinderat sei deshalb in weiteren Verhandlungen und prüfe zudem Varianten der bis anhin angedachten Lösung.

«Vorerst ändert sich für die Benutzerinnen und Benutzer des Sammelplatzes gar nichts», sagt Küng. «Der Spatenstich des ARA-Ausbaus ist für Mitte August vorgesehen, so lange können wir sicher bleiben.» Einen neuen Sammelplatz auf dem Aadorfer Gemeindegebiet zu erstellen, sei hingegen nach wie vor keine Option. «Ich habe mir die Abrechnung des bestehenden Platzes angeschaut», sagt Küng. «400 000 Franken hat er damals gekostet; eine absurd hohe Summe.»

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